Zweibrücken RHEINPFALZ Plus Artikel Krach um Heizung landet vorm Rechtsausschuss

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Eine Zweibrückerin weigert sich, gefährliche Mängel an ihrer Heizung zu beheben. Also lässt die Stadt das von einer Firma erledigen. Bezahlen will die Frau das nicht. Und erhebt Vorwürfe gegen die Schornsteinfegerin.

Mit dem Streit einer Zweibrückerin mit ihrer Schornsteinfegerin befasste sich der Stadtrechtsausschuss in seiner jüngsten Sitzung. Bei dem Gremium unter Vorsitz von Rechtsamtsleiterin Annegret Bucher ist der Einspruch der Frau gelandet, die von der Schornsteinfegerin aufgefordert wurde, ihre Heizung auf Vordermann bringen und neu vermessen zu lassen. Geschehe dies nicht, drohe Gefahr. Gegen diesen „Feuerstättenbescheid“, so Annegret Bucher, wehrte sich die Zweibrückerin mit dem Argument, die Schornsteinfegerin habe während ihrer Überprüfung „die Heizung kaputtgemacht“; an dieser gebe es folglich „nichts mehr zu messen“.

Am Ende beauftragte das städtische Ordnungsamt eine Firma mit dem Kehren, Prüfen und Messen der Heizungsanlage. Ein Schlüsseldienst musste dafür die Haustür öffnen. „Dabei stellte sich heraus, dass die Heizung funktionierte und in Betrieb war. Kaputtgemacht hat sie also keiner“, sagte ein Mitarbeiter des Ordnungsamts vor dem Ausschuss. Und ergänzte, dass seine Kollegen mehrmals zu der Frau gefahren seien, um den Zwist im gütlichen Gespräch beizulegen. „Allerdings wurde uns jedes Mal nicht aufgemacht. Das Grundstück sah ziemlich verwahrlos aus, und vor dem Haus lehnte eine Axt. Das wirkte schon ziemlich unheimlich.“

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