Handball
Kränkelnde Zweibrücker Damen fahren ohne Torjägerin Frank nach Wörth
Die Vorzeichen sind alles andere als gut, das SV-Krankenlager ist noch gut gefüllt. Auch Trainer Rüdiger Lydorf musste diese Woche passen. Für ihn sprang Herren-Trainer Stefan Bullacher ein, der damit kurz zu seinen Wurzeln zurückkehrte, denn die SV-Frauen hatte er einst trainiert.
„Mal schauen, wer am Sonntag einsatzfähig ist“, sagt Lydorf. Verzichten muss er auf Torjägerin Annalena Frank, die sich einer Nasen-Operation unterzieht. Dass sie jetzt operiert wird, ist auch eine Folge von Corona. Der ursprünglich bereits Ende 2021 geplante Termin gehörte zu den Operationen, die wegen der Corona-Lage in den Kliniken verschoben wurde. „Sie wird uns natürlich fehlen“, bedauert Lydorf. Im Hinspiel, das die Zweibrückerinnen 25:19 gewannen, hatte Frank neunmal getroffen.
SV-Damen sind immer für eine Überraschung gut
„Wir haben aber bewiesen, dass wir immer für eine Überraschung gut sind“, sagt Lydorf. Bei den körperlich klar überlegenen Wörtherinnen, die zudem zu Hause ohne Harz spielen, wäre eine stabile Deckung, aus der heraus schnell und zielsicher umgeschaltet wird, wohl die beste Option, um erfolgreich zu sein. „Wir haben sicher nichts zu verlieren“, sagt Lydorf vorm Spiel beim Tabellensiebten.