Handball RHEINPFALZ Plus Artikel Kränkelnde Zweibrücker Damen fahren ohne Torjägerin Frank nach Wörth

SV 64-Herrencoach Stefan Bullacher kehrte diese Woche zurück zu seinen Wurzeln, als er den kranken Rüdiger Lydorf als Frauentrai
SV 64-Herrencoach Stefan Bullacher kehrte diese Woche zurück zu seinen Wurzeln, als er den kranken Rüdiger Lydorf als Frauentrainer bei den Übungseinheiten vertrat.

Zuerst hatten wir kein Glück, dann kam auch noch Pech dazu: In den vergangenen Wochen durften die Oberliga-Handballerinnen des SV 64 Zweibrücken das geflügelte Wort von Ex-Fußball-Profi Jürgen Wegmann getrost für sich in Anspruch nehmen. Nach zwei coronabedingten Spielabsagen geht es am Sonntag, 16 Uhr, beim TV Wörth zurück in den Wettkampfmodus.

Die Vorzeichen sind alles andere als gut, das SV-Krankenlager ist noch gut gefüllt. Auch Trainer Rüdiger Lydorf musste diese Woche passen. Für ihn sprang Herren-Trainer Stefan Bullacher ein, der damit kurz zu seinen Wurzeln zurückkehrte, denn die SV-Frauen hatte er einst trainiert.

„Mal schauen, wer am Sonntag einsatzfähig ist“, sagt Lydorf. Verzichten muss er auf Torjägerin Annalena Frank, die sich einer Nasen-Operation unterzieht. Dass sie jetzt operiert wird, ist auch eine Folge von Corona. Der ursprünglich bereits Ende 2021 geplante Termin gehörte zu den Operationen, die wegen der Corona-Lage in den Kliniken verschoben wurde. „Sie wird uns natürlich fehlen“, bedauert Lydorf. Im Hinspiel, das die Zweibrückerinnen 25:19 gewannen, hatte Frank neunmal getroffen.

SV-Damen sind immer für eine Überraschung gut

„Wir haben aber bewiesen, dass wir immer für eine Überraschung gut sind“, sagt Lydorf. Bei den körperlich klar überlegenen Wörtherinnen, die zudem zu Hause ohne Harz spielen, wäre eine stabile Deckung, aus der heraus schnell und zielsicher umgeschaltet wird, wohl die beste Option, um erfolgreich zu sein. „Wir haben sicher nichts zu verlieren“, sagt Lydorf vorm Spiel beim Tabellensiebten.

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