Zweibrücken RHEINPFALZ Plus Artikel Konzepte zum Schutz des Klimas entwickeln

Was können wir konkret in Zweibrücken tun, um das Klima zu schützen? Die neue Rathaus-Mitarbeiterin soll Antworten liefern.
Was können wir konkret in Zweibrücken tun, um das Klima zu schützen? Die neue Rathaus-Mitarbeiterin soll Antworten liefern.

Viele rheinland-pfälzische Städte haben schon jemanden, der sich ums Klima kümmert. Zweibrücken zieht nach: Am 1. Oktober fängt eine Klimaschutzmanagerin bei der Stadt an.

Darüber, wie die Frau heißt, wollte die Pressestelle der Stadtverwaltung „aus Datenschutzgründen zum jetzigen Zeitpunkt noch keine konkreten Angaben machen“. Nach Informationen der RHEINPFALZ ist die neue Klimaschutzmanagerin Mitte 30, sie ging hier zur Schule und war bereits als Klimaschutzmanagerin in Nordrhein-Westfalen tätig. Mittlerweile arbeitet sie auf einer ähnlichen Position in der Westpfalz.

Laut Pressestelle soll sie unter anderem ein Klimaschutzkonzept erstellen und „Klimaanpassungsaktivitäten“ steuern und koordinieren. Weitere Aufgaben sind das Knüpfen eines Netzwerks zwischen all denjenigen, die mit Klimaschutz zu tun haben, und das Fördern des Informations- und Erfahrungsaustauschs. Überdies soll die Managerin die Klimaschutz-Aktivitäten der Stadt öffentlich machen, Förderanträge stellen und der Lokalpolitik regelmäßig Bericht erstatten. Die Stelle ist zunächst beim Stadtbauamt angesiedelt. „Da es sich um eine komplette Querschnittsstelle handelt, die für alle Ämter der Verwaltung zuständig und zugänglich ist, kann es gegebenenfalls noch zu einer anderen organisatorischen Zuordnung kommen“, lässt die Pressestelle durchblicken.

Darf sie nach zwei Jahren weitermachen?

Darüber, ob und wie ein Klimaschutzmanager für Zweibrücken notwendig ist, wurde schon länger diskutiert. Einen „Klimawandel-Anpassungsmanager“ einzustellen hatte die Stadtratsfraktion der Grünen im Dezember 2021 gefordert. Nun gab der Stadtrat Anfang des Jahres grünes Licht, und die Stelle wurde ausgeschrieben. Der neuen Stelle zuzustimmen, fiel dem Stadtrat nicht besonders schwer: Schließlich wird sie zwei Jahre lang vom Bund finanziert; bei der Stadt fallen dafür keine Kosten an.

Wenn sich ein Klimaschutzmanager bewähre, hatte Oberbürgermeister Marold Wosnitza im Frühjahr erklärt, wolle er sich dafür einsetzen, dass die Stelle nach Ablauf der zwei Jahre erhalten bleibt.

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