zweibrücken / Contwig
Kommunion in Kleingruppen feiern
Die 49 Zweibrücker Kommunionkinder sind in vier Gruppen aufgeteilt. Dementsprechend wird an den beiden Wochenenden nach Ostern viermal mit Pfarrer Wolfgang Emanuel Erstkommunion gefeiert, zweimal in Heilig Kreuz Stadtmitte, einmal in St. Pirmin Bubenhausen und einmal in St. Peter Ixheim.
Nina Bender, Pastoralreferentin von der Pfarrei Heilige Elisabeth Zweibrücken ist betraut mit den Vorbereitungen: „Wir wollten den Eltern Planungssicherheit geben.“ Dazu gehöre auch das Konzept der Weg-Gottesdienste in der Kirche, das sich schon im vergangenen Jahr bewährt habe. „Wir treffen uns zur Vorbereitung in der Kirche, da ist Platz. Die Kinder sollen begleitet werden. Sie sollen nicht alleine mit Abstand in der Kirche sitzen, sondern eine Bezugsperson haben, jemanden, der den Weg mit ihnen geht“, erklärt Bender. Das könnten Eltern, Großeltern, Paten sein, die sich auch gerne abwechseln dürften. Außerdem seien viele Erwachsene in der Kirche nicht mehr beheimatet, und man habe so die Chance, miteinander ins Gespräch zu kommen.
Im Advent haben die Vorbereitungen auf die Feier der Erstkommunion begonnen; seitdem treffen sich die Kinder wöchentlich in ihrer festen Gruppe. Mittlerweile, so Bender, habe man gelernt, mit den coronabedingten Einschränkungen umzugehen und sich darauf einzustellen. Allerdings seien in diesem Jahr mehr Leute von Coronainfektionen betroffen und müssten in Quarantäne; in den Schulen habe Corona stark zugenommen, das merke man auch beim Kommunionunterricht. „Die Kinder haben aber ein Buch, mit dem sie zuhause arbeiten können, und wir halten Kontakt mit ihnen, da finden sich Lösungen“, ist Bender optimistisch.
Kleine Feiern auch in der Pfarrei Contwig
In der Pfarrei Heiliger Pirminius Contwig gehen 40 Kinder zur Erstkommunion. Zu dieser Pfarrei gehören Altheim, Contwig, Großsteinhausen, Hornbach, Oberauerbach, Pinningen, Riedelberg und Stambach. Für die Feier der Erstkommunion gibt es fünf Termine, beginnend mit dem Samstag nach Ostern mit jeweils acht Kindern. Die Gottesdienste finden alle in Contwig statt, weil dort am meisten Platz ist. In Vor-Coronazeiten hätte es immer an zwei Sonntagen eine Kommunionfeier gegeben, einmal in Contwig und einmal an dem Ort, wo die meisten Kinder herkommen. Das sei in diesem Jahr ebenso wenig möglich wie eine Feier mit der ganzen Gemeinde. Dennoch, so war zu hören, seien die Feiern, die man auch in den beiden letzten Jahren im kleinen Kreis durchführte, bei den Familien sehr gut angekommen.