Tennis
Klarer Sieg für die Herren von TC Zweibrücken
Die Zweibrücker Mannschaft, angeführt von ihrer Nummer eins, Dennis Koch, ist in dieser Saison in der B- Klasse unterfordert, was die bisherigen klaren Ergebnisse deutlich beweisen. „Eigentlich müssten wir mindestens eine Klasse höher spielen, findet Koch, der seine Partie gegen Meik Waltler mit 6:0, 6:0 in knapp 35 Minuten nach Hause gespielt hat. „Wir hoffen für die nächste Saison, dass der Tennisverband Pfalz beim Blick auf unsere diesjährigen Ergebnisse uns in eine A- Klasse einteilt,“ glaubt Zweibrückens Nummer eins.
„Fernziel für uns wäre die Pfalzliga,“ träumt Koch, der vor zwei Jahren vom TC Althornbach zu seinem Heimatverein zurück gekehrt ist. „In Althornbach habe ich vor zwei Jahren noch mitgeholfen, in die Pfalzliga aufzusteigen“, blickt Koch zurück. „Leider musste ich dann aus gesundheitlichen Gründen etwas kürzer treten. Nachdem es mir jetzt dank Physiotherapie und Gymnastik wieder besser geht, habe ich beschlossen mit meinen jetzigen Tenniskameraden bei meinem Heimatverein eine neue Mannschaft zu gründen, die ich auch als Trainer tatkräftig unterstütze.“ Seit 2019 besitzt Koch auch den C- Trainerschein- Leistungssport.
Beruflich hat der 27- jährige Koch Industriekaufmann gelernt und fünf Jahre im Autohaus Stoltmann in Zweibrücken gearbeitet. Inzwischen hat sich Koch beruflich umorientiert und arbeitet als Versicherungskaufmann bei der Firma Doll & Winter am Flugplatzgelände in Zweibrücken.
Als Koch vor zwei Jahren zum TC 1987 Zweibrücken zurückkam, konnte er auch seinen Freund Marius Berg, der zu diesem Zeitpunkt eine Tennispause machte, als Spieler gewinnen. Zusammen mit dem jetzigen Spielführer Sascha Booz, Philipp Gober und Fabian Bolte ist das Zweibrücker Team inzwischen zu einer Einheit zusammen gewachsen.
Beim Spiel gegen die Spielgemeinschaft aus Gundersweiler/Rockenhausen, die zudem nur mit drei Spielern angereist war, gab es für die Zweibrücker erneut keinen Satzverlust zu verzeichnen. Marius Berg, der gegen Hans Peter Mohr mit 6:2, 6:4 gewann, machte sich besonders im zweiten Durchgang das Leben etwas schwer, ließ seinen älteren Gegenüber immer wieder ins Spiel zurückkommen. „Ich bin im Spiel oft ein Nervenbündel, traue mir, im Gegensatz zum Training, oft nicht zu aggressiv zu agieren“ gab der 27-jährige Berg, der im Zweibrücker Nardini-Klinikum als Physiotherapeut arbeitet, hinterher zu. Trotzdem reichte es am Ende doch für einen glatten Zweisatzsieg gegen Mohr.
Nachdem die drei Einzel gewonnen waren, sowie das vierte Einzel und ein Doppel kampflos an Zweibrücken gingen, war die Gesamtpartie schon auf Zweibrücker Seite. Das Doppel von Koch mit Fabian Bolte das gegen Waltler/Mohr dann noch gespielt wurde, ging ebenfalls glatt mit 6:0, 6:2 an die Zweibrücker Mannschaft.
Somit war der dritte 14:0- Sieg in der laufenden Medenrunde unter Dach und Fach. Auch wenn Zweibrückens Spielführer Sascha Booz an diesem Spieltag auf dem Tennisplatz nicht zum Einsatz kam, glänzte der Coach mit mehreren gekonnten Einsätzen als Balljunge, als während des einzigen gespielten Doppels gleich mehrere Bälle unfreiwillig über den Zaun flogen.
SO SPIELTEN SIE
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