Zweibrücken Kanzlerkandidat Schulz auf dem Zweibrücker Flugplatz:

2014 ging es der EU-Kommission nicht schnell genug, den Verkehrsflughafen Zweibrücken zu schließen. Man opferte den klar besseren Standort in der Region gegen den Flughafen Saarbrücken, den viele, nicht ohne Grund, auch als „Schönwetterflughafen“ bezeichnen. Eine der Begründungen, warum Saarbrücken bestehen bleiben durfte und die das Aus von Zweibrücken besiegelte, war unter anderem die Aussage der EU-Kommission, Saarbrücken sei ein „Regierungsflughafen“, und deshalb könne auf diesen Standort nicht verzichtet werden. Und nun landet ausgerechnet der 2014 bei der Schließung des Verkehrsflughafens Zweibrücken amtierende Präsident des Europäischen Parlamentes, Europa-Beauftragter der SPD und jetziger Kanzlerkandidat Martin Schulz für seinen Wahlkampfauftritt auf eben diesem Flugplatz in Zweibrücken. Sein Wahlkampfauftritt war nicht irgendwo, er war im Saarland, genau dem Bundesland, das seinen Flughafen behalten durfte, weil er ja wichtig sei als „Regierungsflughafen“. Irgendwie paradox! Es wird schon seinen Grund gehabt haben, weshalb Martin Schulz in Zweibrücken und nicht am „Regierungsflughafen“ Saarbrücken gelandet ist. Hat er sich für Zweibrücken entschieden, um sich einfach mal die „Wasserspielplätze“ in Stadt und Land anzusehen, die als Ausgleich für den Flughafen-Verlust entstanden sind? Lag es vielleicht daran, dass er noch schnell im Outlet shoppen wollte? Vielleicht lag es aber auch an der besseren Verkehrsanbindung des Flugplatzes Zweibrücken, um zu seinen Terminen zu gelangen? Oder war ihm gar die nasse Landebahn am Regierungsflughafen im Saarland zu kurz und deshalb nicht geheuer? Ein weiteres Beispiel, das die Argumentation der EU-Kommission für den „Regierungsflughafen Saarbrücken“ widerlegt und auf ein Neues zeigt, dass mit Zweibrücken der falsche Standort als Flughafen der Region geopfert wurde. Freuen wir uns mit Martin Schulz, dass er sich für den Flugplatz Zweibrücken entschieden hat, denn jeder Flieger und jeder Gast ist hier herzlich willkommen. (...) Schön, dass Herr Schulz weiß, wo man (...) landen kann. Er als ehemaliger Präsident des Europäischen Parlaments wusste wohl nicht, dass die EU den Zweibrücker Flughafen geschlossen hat, der ja bekanntlicherweise in Rheinland Pfalz liegt. Vielleicht dachte er auch, er sei im Saarland gelandet, da er ja dort auch unter anderem zum Familienbesuch wollte. Nach Informationen vom Flughafen Ensheim gab es keinen Grund, dort nicht zu landen (...). Beim nächsten Besuch in der Region sollte Herr Schulz vielleicht auf den Flugplatz Pirmasens (Pottschütthöhe) ausweichen (...).