Zweibrücken RHEINPFALZ Plus Artikel Jetzt müssen wir wieder die Winterkleidung aus dem Schrank holen

So viel Saharastaub ist schon lange nicht mehr vom Himmel gefallen.
So viel Saharastaub ist schon lange nicht mehr vom Himmel gefallen.

Der Frühling verabschiedet sich nach seinen ersten Grüßen mit Hoch „Peter“ wieder aus der Region. Warmes und freundliches Wetter ist vorerst nicht mehr in Sicht.

Dienstag, 29. März, war ein Übergangstag vom bisherigen Frühlingswetter zu wieder kühleren Temperaturen. Tief Jana bringt von Frankreich her immer mehr Wolken, aus denen es auch leicht regnet. Bis einschließlich Sonntag, 3. April, wird dichtes Wolkengrau überwiegen, die Sonne lässt sich kaum bis gar nicht sehen. Dazu wird es mit teils mäßigen nordöstlichen Winden von Tag zu Tag kälter. Am Mittwoch, 30. März, kühlt es mit maximal zehn Grad plus schon deutlich ab. Bis zum Wochenende bleibt es auch tagsüber mit nur noch fünf bis sechs Grad sehr kühl. Einzelne Regenfälle können sich sogar mit Schnee vermischen. Zum Wochenende hin kann sich wieder leichter Nachtfrost einstellen; Glätte durch überfrierende Nässe ist möglich. Am Montag, 28. März, wurde mit 20,8 Grad plus die bisherige Jahreshöchsttemperatur erreicht, nachdem es morgens mit knapp ein Grad noch sehr frisch war.

Stärkstes Saharastaub-Ereignis seit 2008

Der bislang letzte messbare Regen ist in unserer Gegend am 15. März gefallen; deshalb herrscht in der Region inzwischen eine mittelhohe Waldbrandgefahr. Bereits jetzt gilt der März 2022 als der sonnigste März aller Zeiten, zudem als einer der trockensten. Er wird deutlich zu warm ausfallen. Fest steht auch, dass der Saharastaub, der zur Monatsmitte auf die Südwestpfalz niedergegangen ist, das stärkste Saharastaub-Ereignis seit 2008 war.

Nach dem jetzt einsetzenden Wetter- und Temperatursturz könnte es nächste Woche mit Höchstwerten um die zehn Grad wieder etwas milder werden, bei wechselhaftem Wetter.

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