Zweibrücken
Ixheimer Kreisel: Es werde Licht! Oder doch nicht?
Für den Bau des Ixheimer Kreisels ist der Landesbetrieb Mobilität (LBM) in Kaiserslautern zuständig, weil es sich dabei um Bundesstraßen handelt. Dessen Leiter Richard Lutz erklärt, dass Kreisel auf freier Strecke außerhalb geschlossener Ortschaften im Allgemeinen unbeleuchtet sind und verweist auf den B10-Kreisel bei Hinterweidenthal: „Dort wurden ebenfalls keine Lampen installiert.“ Der Bund stelle dafür keine Mittel zur Verfügung, sagt Lutz. Die Beleuchtung sei daher Aufgabe der Kommune. In den Besprechungen mit der Stadt im Zuge des Kreiselbaus sei dies jedoch kein Thema gewesen. Aber die Frage sei berechtigt, ob es nicht sinnvoll sei, bei Dunkelheit die Fußgänger- und Radwege am Rand auszuleuchten, meint der Leiter des Landesbetriebs.
Vorm Kreiselbau Licht bis zur Autobahn
Bevor der Ixheimer Kreisel gebaut wurde, reichte die Beleuchtungsanlage entlang der Bundesstraße 424, die die Stadt seinerzeit errichtet und unterhalten hat, bis zur Autobahnauf- und -abfahrt. „Aufgrund der neuen Geometrie des Kreisels musste die alte Beleuchtung vor Beginn der Arbeiten an der Trasse entfernt werden“, teilte Thilo Huble jetzt mit. Der Kulturamtsleiter ist derzeit auch für die städtische Pressearbeit zuständig. Es sei darüber diskutiert worden, die Beleuchtungsanlage außerhalb der Ortsdurchfahrt komplett abzubauen und punktuell neue Lampen im Bereich der neugestalteten Bushaltestellen zu installieren. „Die Stadt hat sich dann aber doch entschlossen, die Beleuchtung bis an den neuen Kreisel heranzuführen und die Bushaltestellen sicher auszuleuchten“, erklärt Huble. Die Stadt habe für die 13 Lampen in LED-Technik rund 100 000 Euro eingeplant. So könnten die Autofahrer erkennen, dass sie in die Ortsdurchfahrt Ixheim einfahren oder umgekehrt die Ortsdurchfahrt hinter sich lassen und dann auf freier Strecke nach Rimschweiler unterwegs sind. Der neue Kreisel selbst, so Huble, werde nicht beleuchtet.