Zweibrücken Hornbach: Bundespolizei schickt Hunderte Franzosen zurück
Etwa 330 Fahrer schickte die Bundespolizei am Montag bis 14 Uhr auf der L 700 am Grenzübergang Hornbach zurück nach Frankreich. Sie konnten keinen triftigen Grund nachweisen, warum sie nach Deutschland müssen. Das sagte der Pressesprecher der Bundespolizei in Kaiserslautern, Patrick Lankeit, auf Anfrage.
Vor Ort wirkte die Lage ruhig, Staus gab es nicht. Die Bundespolizei kontrollierte mit drei Einsatzwagen – begutachtet von schaulustigen Spaziergängern aus Hornbach. „Die meisten, die hier durchwollen, sind Berufspendler, und die dürfen ja“, sagte ein Beamter. Diskussionen oder gar Streit mit jenen, die nicht passieren dürfen, habe es nicht gegeben. Das bestätigte auch Sprecher Lankeit. Hornbach sei ohnehin ein kleinerer Grenzübergang mit wenig Frachtverkehr.
Ein noch kleinerer Grenzübergang befindet sich in Brenschelbach. Er wurde am Montag nicht kontrolliert, und der Schleichweg wurde in beide Richtungen genutzt. Dazu erklärte Lankeit, dass solche kleinen Übergänge auch kontrolliert würden, aber sporadisch und nicht rund um die Uhr. Dazu habe man nicht das Personal.