Kanu
Holger Jung scheitert bei EM-Qualifikation
Für die Wassersportfreunde stiegen dabei Cedric Halm sowie die Brüder Ulf und Holger Jung aus Höheischweiler in die Boote. Ulf Jung startete bei den Herren und musste sogar gegen die Olympia-Dritten von 2012, Hannes Aigner, ran. Der 20-jährige Jung hatte wegen seines Studiums in Karlsruhe eigentlich schon mit dem Leistungssport aufgehört und unterstützt seine Vereinskollegen nur noch bei den Wettkämpfen. An den drei Tagen von Markkleeberg stellte er aber alte Nervenstärke unter Beweis: In der Qualifikation für die Jugend/Junioren/U23-EM Anfang Oktober in Krakau den achten Rang, im Deutschland-Cup über zwei Tage Platz 14. Am letzten Renntag, für die deutsche Meisterschaft, paddelte er auf Rang 13.
Für seinen zwei Jahre jüngeren Bruder Holger lief das Wochenende weniger gut. Der 18-jährige Schüler des Pirmasenser Immanuel-Kant-Gymnasiums wollte sich eigentlich für die Jugend-EM qualifizieren, hatte sich mit mehreren Trainingslehrgängen auf anspruchsvollen Wildwasserstrecken intensiv vorbereitet. Durch die mangelnde Wettkampferfahrung in diesem Jahr hatte er aber zu viele Fahrfehler, erst am letzten Wettkampftag fand er zu so etwas wie Normalform. Der Höheischweilerer fuhr in der EM-Quali und im Deutschland-Cup auf Rang elf, damit verfehlt er sein Ziel, unter die Top drei zu kommen und sich für die EM zu qualifizieren. In der Wertung der Junioren-DM (17 bis 18 Jahre) wurde er Sechster.
Der dritte Zweibrücker Fahrer, Cedric Halm, gab in Markkleeberg sein Debüt bei einer Qualifikation im Jugend-/Juniorenbereich. Der 16-jährige Schüler des Zweibrücker Helmholtz-Gymnasiums hat noch großen Trainingsrückstand. Er steigerte sich aber von Rennen zu Rennen: In der EM-Quali noch 59., paddelte er in der deutschen Meisterschaft der Jugendlichen (15 bis 16 Jahre) auf Platz 19.