Schulsport HFG-Tischtennis-Girls verlieren Landesfinale
In den vergangenen beiden Jahren konnten sie jeweils das Berlin-Ticket für den Bundesentscheid lösen. Diesmal waren die HFG-Mädchen allerdings altersgemäß aufgerückt, traten nun in der Wettkampfklasse II (Jahrgänge 2008 und jünger) statt in der U16 (WK III) an. Im Landesentscheid standen sie am Donnerstag in der Theodor-Heuss-Realschule Plus in Wirges dem Mons-Tabor-Gymnasium aus Montabaur gegenüber – inklusive dreier Kaderspielerinnen des Tischtennis-Verbands Rheinland/Rheinhessen.
Das war ein entsprechend schwerer Brocken. Im ersten Doppel mussten sich die HFG-Mädchen Nele Oldenburger und Paula Huber ihren Gegnerinnen klar geschlagen geben. Im zweiten Doppel schlugen Hannah Theobald und Paula Eschmann zwar nach 0:2-Satzrückstand im dritten Satz zurück. Montabaurs Duo gewann aber wieder den vierten Durchgang und erhöhte den Gesamtspielstand auf 2:0. In den Einzeln konnten dann sowohl Lena Grünbauer als auch Celina Schwer ihre Partien klar mit 3:0 für sich entscheiden und den zwischenzeitlichen 2:2-Ausgleich erzwingen.
Der Punkt zum Gesamtsieg
Im vorderen Paarkreuz mussten sich dann aber Theobald und Eschmann trotz starker Leistungen und den klar zu erkennenden Bemühungen, sich auf das Spiel ihrer Gegnerinnen einzustellen oder das Spielgeschehen zu diktieren, ohne Satzgewinn geschlagen geben. Montabaur fehlte nur noch ein Punkt zum Gesamtsieg. Und da hatte auch Nele Oldenburgers Gegnerin an diesem Tag das geschicktere Händchen und gewann mit 3:0. Somit stand das Mons-Tabor-Gymnasium mit 5:2 als Landessieger fest.
Das für die offizielle Wertung irrelevante letzte Einzel gewann Paula Huber mit einer starken Leistung nach 3:1 Sätzen, und auch das Schlussdoppel konnten Lena Grünbauer und Elisabeth Zimmermann souverän für sich entscheiden. Letztlich reichte es für die HFG-Mädchen in diesem Jahr aber nicht für die Fahrt nach Berlin, sie fuhren mit der verdienten Silbermedaille nach Hause.