Handball
Herren der VTZ Saarpfalz haben notgedrungen eine Trainingspause eingelegt
Zu Hause hui, auswärts pfui: Wenn das in dieser Runde auch auf sie zutreffen würde, würden sich die Zweibrücker Handballer wohl nicht beschweren. Dem Zwölften Eckbachtal hat der Tabellen-14. Zweibrücken zwar immerhin einen Auswärtssieg voraus, aber Eckbachtal, das sechs Pluspunkte mehr als die VTZ aufweist, verließ dafür die heimische Halle schon sechsmal als Sieger. Die Zweibrücker feierten erst zwei Heimsiege – unter anderem gegen Eckbachtal.
An das Hinspiel erinnern sich die Zweibrücker daher gerne. „Es war wahrscheinlich die bislang beste Saisonleistung“, sagt VTZ-Trainer Marek Galla, der damals noch nicht im Amt war. Zwar habe jeder gesehen, dass Eckbachtal stark ersatzgeschwächt war, vor allem auf der Torhüterposition Probleme hatte, aber die Top-Torjäger der Vorderpfälzer, Timo Kluzik und Jochen Schloß, waren mit von der Partie. Die VTZ zog in diesem Spiel aber 60 Minuten lang konstant ihr Spiel durch, gewann klar mit 37:24.
VTZ-Abwehr stark gefordert
Unter völlig anderen Vorzeichen steht die Partie am Sonntag. Die Voraussetzungen sind bei der VTZ – schon Normalzustand in dieser Runde – nicht ideal. In der spielfreien Woche „haben wir notgedrungen auch nicht trainiert, weil sehr viele Spieler krank waren“, sagt Galla. Die Genesenen sind wieder zurück im Training, und der ein oder andere verletzungsbedingt angeschlagene Spieler konnte die Pause für eine notwendige Regeneration nutzen. Die kann es auch nach dem Spiel geben, denn am Fasnachtswochende ist handballfreie Zeit.
Deshalb laute die Vorgabe für Sonntag: „Vollgas, jeder muss seine bestmögliche Leistung bringen“, unterstreicht Galla, der beruflich bedingt wohl auf Kreisläufer Julian Kreis verzichten muss. Die VTZ-Abwehr wird stark gefordert sein, um die HSG-Torjäger wieder unter Kontrolle zu halten. Ganz ausschalten könne man sie sicher nicht, weiß Galla um die Stärke von Schloß und Kluzik, die zusammen schon 162 Tore erzielt haben.
Für Galla kristallisiert sich in Trio im Kampf gegen den Abstieg heraus
In ihrer handballfreien Woche haben die Zweibrücker die rote Laterne abgegeben. Die soll auch erst mal nicht wieder in Zweibrücken leuchten. Aber es kristallisiere sich schon heraus, dass drei Mannschaften – die VTZ, der TuS Dansenberg II und die HSG Nahe-Glan – die Teams sind, die die Absteiger unter sich ausspielen werden, bestätigt Galla die sportliche Entwicklung der vergangenen Wochen. Eckbachtal werde wohl nicht mehr abrutschen, zu Hause noch Punkte holen. „Idealerweise nicht gegen uns“, hofft Galla.