Zweibrücken Handball: SV 64-Herren erfüllen Pflichtaufgabe in Homburg souverän

Traf in Homburg sechsmal: Benny Zellmer. Archivfoto: Laz
Traf in Homburg sechsmal: Benny Zellmer. Archivfoto: Laz

Ein nettes Wiedersehen feierten am Sonntagabend die Oberliga-Handballer des SV 64 Zweibrücken mit zahlreichen früheren Teamkollegen, die mittlerweile für Ligakonkurrent TV Homburg spielen. Für die Zweibrücker endete das Derby beim Aufsteiger mit einem verdienten 29:21 (14:10)-Erfolg.
Pflichtaufgabe erfüllt, ließe sich aus SV-Sicht über die gestrigen 60 Handballminuten in Homburg schreiben. Gelegenheit, spielerisch zu glänzen, gab es für die Zweibrücker selten. „Wir wussten schon vorher, dass es sicher kein überragend schönes Handballspiel wird“, sagte SV-Trainer Stefan Bullacher und sah sich in der Prognose bestätigt. Homburg versuchte, das Tempo aus dem Spiel zu nehmen. Das Schiedsrichtergespann legte den Zeitspielbegriff großzügig aus, was dem TVH die Möglichkeit bot, Angriffe lange auszuspielen. Für die Zweibrücker hieß das, dass sie gestern sehr viel Zeit in der eigenen Hälfte mit Abwehrspiel verbrachten. Gab es Ballgewinne, zog Zweibrücken das Angriffstempo schön an.
Die spielerische Überlegenheit setzte Zweibrücken nach der Halbzeit in einen entsprechenden Vorsprung um. Schaller zum 15:10, dann zauberte Philipp Hammann, traf dreimal. Nach seinem vierten Tor durfte Hammann, den sein früherer Teamkollege Sebastian Mathieu bei einem Gegenstoß in Hälfte eins etwas unsanft gestoppt hatte, sich wieder schonen. Nach 37 Minuten führte Zweibrücken 19:12, hatte den Sack frühzeitig zugemacht.
200 Fans wollten das Nachbarschaftsduell gestern sehen. Darunter 150 Zweibrücker Anhänger, die dem SV 64 Heimspielatmosphäre bescherten. „Ich bin heute zufrieden“, bilanzierte Bullacher, der schon früh kräftig durchwechseln konnte.

x