Zweibrücken RHEINPFALZ Plus Artikel Hallenbad: Darum ist das Massagebecken aktuell dicht

Das Massagebecken im Hallenbad ist derzeit geschlossen.
Das Massagebecken im Hallenbad ist derzeit geschlossen.

Das Massagebecken im Hallenbad ist derzeit geschlossen. Wann es wieder aufmacht, ist laut Stadtwerke-Chef Werner Brennemann bislang unklar.

Mehrere Fliesen im Massagebecken haben sich abgelöst, deshalb ist das Becken derzeit gesperrt, sagt Stadtwerke-Chef Werner Brennemann auf RHEINPFALZ-Nachfrage. Die Fliesen wurden erst im vergangenen Sommer neu im Becken verlegt, warum sie sich vom Untergrund gelöst haben, ist bislang unklar. „Sobald wir die Ursache wissen, wird das auch behoben“, kommentiert Brennemann. Wann allerdings das Becken wieder mit Wasser gefüllt und für die Besucher geöffnet wird, steht derzeit noch in den Sternen.

Den Schaden haben die Mitarbeiter des Hallenbades bei einer ihrer täglichen Kontrollen bemerkt. Das Becken trotz kaputter Fliesen zu öffnen, ist laut Brennemann wegen der Verletzungsgefahr nicht möglich. Für den Stadtwerke-Chef ist es Glück in Unglück, dass ohnehin kein Badegast sich an den kaputten Fliesen verletzt hat.

Tickets werden nicht günstiger verkauft

Die Besucher des Hallenbades reagieren mit gemischten Meinungen auf das gesperrte Becken. „Es gab schon mehrere Beschwerdebriefe“, sagt Brennemann. Das Massagebecken sei im Umkreis das einzige seiner Art, entsprechend ist es ein Alleinstellungsmerkmal des Badeparadies. „Das Becken wird auch wieder in Betrieb genommen“, verspricht Brennemann.

Whirlpool statt Massagebecken: Besucher haben eine Alternative.
Whirlpool statt Massagebecken: Besucher haben eine Alternative.

Wegen des geschlossenen Beckens den Eintritt ins Hallenbad zu vergünstigen, sei jedoch nicht drin. Brennemann: „Wir sind im Vergleich zu den anderen Hallenbädern im Umkreis schon im unteren Bereich angesiedelt.“ Zudem würden die Kunden schon vor Betreten des Bades auf das gesperrte Becken hingewiesen. Als provisorischer Ersatz fürs Massagebecken dient laut Brennemann derzeit der Whirlpool im Außenbereich. Dem Stadtwerke-Chef ist jedoch klar, dass dieser kein Ersatz für das Massagebecken darstellt.

Stadtwerke wollen Frei- und Hallenbad zusammen sanieren

Im Februar haben die Stadtwerke zudem ein Ingenieurbüro mit einer Studie zur Sanierung des Freibads und des Hallenbads beauftragt. Das bestätigte Stadtwerke-Chef Brennemann ebenfalls. Das Büro soll nun zunächst für beide Bäder analysieren, wo ein Investitions- und Sanierungsstau vorliegt und welche Bundesfördermittel eventuell abgerufen werden können. Die Studie wird laut Brennemann noch vor den Sommerferien vorliegen. Wie berichtet, wollen die Stadtwerke das Freibad und das Hallenbad zusammen sanieren und die entsprechenden Aufträge jeweils in eine Hand geben. Laut Brennemann kann die Sanierung selbst frühestens 2025 losgehen.

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