Zweibrücken Gut verkauft

Placeholder-Image

Zweibrücken. Mit 75:87 (33:43) verloren die Basketball-Herren der VT Zweibrücken am Sonntag ihr Heimspiel gegen Spitzenreiter TSG Maxdorf/Frankenthal. Durch den zehnten Sieg im zehnten Spiel ist Maxdorf vier Spieltage vor Saisonende vorzeitig Meister. Zweibrücken fällt durch die sechste Niederlage auf Platz fünf der Bezirksliga-Tabelle zurück.

Es war die erwartete Niederlage der VTZ in der Turnhalle des Hofenfelsgymnasiums in Zweibrücken gegen den haushohen Favoriten aus der Vorderpfalz. Aber im Gegensatz zum Hinspiel, als man mit einer Korbdifferenz von 35 Punkten ganz klar unterlag, hielt man im Rückspiel die Niederlage mit nur zwölf Punkten Rückstand in Grenzen. „Wir haben uns eigentlich ganz gut verkauft“, fand Zweibrückens Trainer Andreas Kaes lobende Worte für das Auftreten seiner Truppe gegen den Meister. „Die Spielgemeinschaft aus Maxdorf/Frankenthal ist gleichmäßig gut besetzt und hatte gegen uns zudem mit dem Center Christopher Liese und Aufbauspieler Mirnes Islamovic zwei herausragende Akteure, die wir nicht in den Griff bekamen“, so Kaes. Der Beleg: Liese erzielte 29, Islamovic 24 der insgesamt 87 Gästezähler in der Schlussabrechnung. Das Team aus Maxdorf/Frankenthal startete furios in die Partie, setzte sich früh zum 18:4 ab. Vor allem durch frühes Forechecking zwangen die Vorderpfälzer die VTZ zu Abspielfehlern. Dazu warfen die Gastgeber oft überhastet, hatten kein gutes Aufbauspiel. So ging es mit einem 16-Punkte-Rückstand (13:29) in die Viertelpause. Das zweite Viertel gestaltete die VTZ dann etwas offener, verteidigte und kombinierte besser. Bester Korbschütze in diesem Spielabschnitt war Johannes Meenken mit neun Punkten. Insgesamt holte Meenken 18 Zähler für sein Team. „Es war heute nicht mehr drin gegen den Favoriten“, beschrieb Meenken das Spiel. „Wir müssen jetzt in den letzten vier Spielen wieder Punkte sammeln, damit wir in der Tabelle nicht noch weiter nach hinten rutschen.“ Nach der Halbzeitpause, in die Zweibrücken mit einem Rückstand von nur noch neun Punkten (34:43) gegangen war, drehte Maxdorf in den letzten beiden Vierteln wieder auf. Allen voran die beiden treffsicheren Schützen Liese und Islamovic, die fast aus jeder Lage trafen. Zudem leisteten sich die Zweibrücker wieder viele Fehlversuche, auch von der Freiwurflinie. So war am Ende die 75:87-Niederlage nicht zu vermeiden. Maxdorfs Coach Andreas Merk war denn auch rundum zufrieden mit der Gesamtleistung seines Teams. „Jetzt können wir ein bisschen feiern, denn der Titel ist uns rein rechnerisch nicht mehr zu nehmen, auch wenn noch vier Spieltage ausstehen.“ (srh)

x