Zweibrücken Großsteinhauser Personal-Puzzle

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Zweibrücken. Bezirksliga-Aufsteiger SV Großsteinhausen hat am Sonntag (15.30 Uhr) eine schwere Heimaufgabe zu lösen, mit dem VfB Reichenbach kommt der Tabellenvierte. Die SG Rieschweiler II steckt als Vorletzter ebenfalls mitten im Abstiegskampf, sie setzt ihn heute um 18 Uhr in Niedermoschel bei der SG NMH Niederkirchen fort. Auch die VB Zweibrücken müssen heute um 16 Uhr auswärts ran: bei der SG Jettenbach-Eßweiler-Rothselberg.

Das 0:1 bei der SG Kibo/Orbis am vergangenen Wochenende war für den SV Großsteinhausen die siebte Niederlage im zehnten Saisonspiel. Spielertrainer Andreas Langner nennt den Spielausgang „unglücklich“. Er habe während der ersten Halbzeit mehrfach auswechseln müssen, zeitweilig habe man in Unterzahl gespielt. Langner, ohnehin Trainer einer personell inkonstanten Truppe, muss von neuen Verletzten berichten, auch fürs Großsteinhauser Kerwe-Spiel gegen Reichenbach müsse er sich wieder etwas einfallen lassen. „Wir treffen auf einen offensiv starken Gegner“, weiß er und ist froh, dass die lange Zeit gesperrten Spieler Jörg Stucky und Patric Kuntz wieder dabei sein werden. Dass die SG Rieschweiler II die ganze Saison über im Abstiegskampf stecken wird, ist keine gewagte Prognose. Nach der 1:4-Pleite auf eigenem Platz gegen die TSG Kaiserslautern kann Rieschweiler II nach wie vor nur fünf Punkte vorweisen. Rückblickend auf die Partie gegen Kaiserslautern greift sich SGR-Spielleiter Arno Hauck immer noch an den Kopf: „Man hat eigentlich keine Worte mehr. Wir waren die bessere Mannschaft, das hat auch der Gegner bestätigt. Aber was nutzt dir das, wenn der Ball nicht ins Tor geht?“ Zweimal habe der Pfosten im Weg gestanden, Pech und Unvermögen kämen zusammen. Angesichts dieser Ladehemmung mache sich schon etwas Ratlosigkeit breit. Gegen die SG NMH Niederkirchen erwartet Hauck ein Spiel auf Augenhöhe. Er könne nur auf eine bessere Chancenverwertung hoffen. Wenn Spielertrainer David Schwartz von den VB Zweibrücken an der Partie bei der TuS Bedesbach-Patersbach etwas zu kritisieren hat, dann höchstens die zu geringe Torausbeute. Gegen einen in der Offensive harmlosen Gegner sei mehr als ein 2:0 drin gewesen. „Es war ein souveränes Spiel“, stellt er nachträglich fest, jetzt komme aber ein schwerer Brocken auf die Bewegungsspieler zu. Die SG Jettenbach-Eßweiler-Rothselberg sei für ihre Kampfstärke bekannt, entsprechend müsse man anständig dagegenhalten. (bun)

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