Zweibrücken Große Wandmalerei auf belebtem Platz: Das sagt der Hausbesitzer
Die Giebelseite der Hallplatzgalerie sollte ein großes Graffito bekommen, um den Hallplatz aufzuwerten. Das hatte der Zweibrücker Georg Dhom vorgeschlagen. Der Zweibrücker Fotograf und Softwareentwickler Michael Lauer hatte daraufhin zwei Vorschläge erstellt. Nachdem der Link zum RHEINPFALZ-Artikel auf Facebook erschienen war, waren die Reaktionen der Zweibrücker vorwiegend positiv.
Zwei Leser haben sich direkt bei uns gemeldet. „Ich würde das Graffito mit den Rosen und Rossen toll finden, weil es gut zu unserer Stadt passen würde und richtig toll aussieht“, schreibt Susanne Kallenbach aus Zweibrücken. „Ich finde die Idee von Herrn Dohm sehr gut “, schreibt Stadtratsmitglied Thorsten Gries aus Niederauerbach. Er verweist auf Zweibrückens Partnerstadt Boulogne sur mer, wo es mehrere solcher Wandmalereien gibt. Ähnlich wie dort könnte die Idee zu einem größeren Kunstprojekt für Künstler aus Zweibrücken und der Region werden, findet Gries. „Hier könnte man so manche Straße oder Kreuzung in Zweibrücken schöner gestalten, vorausgesetzt, die Hauseigentümer wären einverstanden. In Boulogne kann man mittlerweile eine Street Art Tour durch die Stadt buchen. Vielleicht könnte das Kulturamt unterstützen“, ergänzt er.
Allerdings wird die Hallplatzgalerie zumindest vorerst kein großes Graffito bekommen. Auf Anfrage der RHEINPFALZ, ob sich der Besitzer des Gebäudekomplexes, die Berliner Immobilienfirma Mimco Capital, ein solches Kunstwerk an der Giebelseite vorstellen könnte und was für ein Motiv das Unternehmen bevorzugen würde, antwortet Projektmanager Adrian Gholami : „Da wir aktuell mit der Instandsetzung und dem Umbau der Hallplatz-Galerie beschäftigt sind, möchten wir uns vorerst auf den Innenbereich der Immobilie konzentrieren. Darüber hinaus würde eine Veränderung der Gebäudehülle einen Bauantrag erforderlich machen, der von der Stadt genehmigt werden müsste.“