Zweibrücken Gewobau plant kleine Naturoasen für ihre Wohnanlagen
Zwei Freiflächen der Gewobau vor Wohnblöcken in der Schwalben- und in der Bauwerkerstraße werden in kleine naturnahe Erholungslandschaften umgewandelt. Die beiden sogenannten Piko-Parks sollen als blühende Oasen die Artenvielfalt fördern und zugleich Aufenthaltsgebiet und sozialer Treffpunkt für die Nachbarschaft sein. Dies berichteten die beiden Klimaschutzmanager Jonas Kirch und Anne-Lorraine Ring zuletzt im Stadtrat. Die Umbaukosten von 120.000 Euro würden zu 90 Prozent über öffentliche Förderprogramme finanziert, die Restsumme sowie die künftige Pflege der beiden Parks seien Sache der Gewobau. Als Anschub genehmigte der Stadtrat eine kurzfristige Ausgabe von 50.000 Euro, die die Stadt von der Gewobau zurückbekommen soll, wenn die Fördergelder fließen. Ratsmitglied Dirk Schneider (Bürgernah) empfiehlt, sich die Piko-Parks anzuschauen, die es bereits in Speyer gibt und die sehr gelungen seien. Eine weitere Anlage könne er sich vor dem Helmholtz-Gymnasium vorstellen.