Zweibrücken Gemeindearbeiter: Karlheinz Bärmann ärgert sich über Kreis

Contwig. „Auf der einen Seite fördert man den Tourismus, auf der anderen verdrecken die Orte immer mehr“, prangerte Contwigs Bürgermeister Karlheinz Bärmann (CDU) in der Ratssitzung am Donnerstag die Kommunalaufsicht an. Diese möchte die bezahlten Arbeitsstunden für die Gemeindearbeiter nicht dem Bedarf anpassen. Man solle auf Fremdfirmen zurückgreifen.
In den Jahren 1996/97 hätten die Gemeindearbeiter rund 18 500 Arbeitsstunden erbracht, sagte Bärmann. „20 Jahre danach ist die Arbeit nicht weniger geworden.“ Im Gegenteil: Sie habe deutlich zugenommen, beispielsweise durch die Ortsdurchfahrt, das Freizeitgelände mit dem Grillplatz, die Neubaugebiete, das Haus Sarepta, das Rathaus und den Kindergarten in Stambach. Mit den 15 000 Stunden im Stellenplan komme die Gemeinde nicht mehr zurecht. Mindestens 17 000 Stunden sollten dort stehen, fand er. Nicht nur die Einheimischen wünschten, dass ihr Dorf in einem ordentlichen Zustand ist. Ein positiver Eindruck werde auch von den Besuchern und Touristen erwartet. Der Vorschlag der Verwaltung, einige Arbeiten fremd zu vergeben, sei keine Lösung und belaste den Haushalt zu stark. Bärmann: „Daher ändern wir den Stellenplan im Haushalt nicht.“ weiterer Bericht folgt |urr