Zweibrücken Gedenkausstellung: Werke des Malers Hans Dahlem gesucht

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Die Stadt Blieskastel will im September 2018 eine Kunstausstellung mit Arbeiten des Blieskasteler Malers und Grafikers Hans Dahlem (1928-2006) in der Orangerie organisieren. Dazu sucht sie Privatpersonen, die Originalgemälde von Hans Dahlem besitzen und bereit sind, sie für die Ausstellung zur Verfügung zu stellen, die den Titel tragen soll: „Hans Dahlem in Privatbesitz“.

Hans Dahlem, 1928 in Blieskastel geboren, war der bekannteste Künstler der Stadt. Seine Arbeiten zieren die Fassade der Bliesgau-Festhalle, den Eingang der Orangerie und die Grundschule Blieskastel-Mitte. Nach der Volksschule und der Oberrealschule begann er 1946 sein Studium an der neu eröffneten Schule für Kunst und Handwerk in Saarbrücken. Er studierte Malerei und Grafik bei Boris Kleint (1903-1996) und lernte dort Karl Kunz (1905-1971) kennen. Hans Dahlem erhielt zwei Staatsstipendien und lebte von 1950 bis 1955 mit Unterbrechungen in Paris. Dort studierte er bei Jean Picart le Doux (1902-1982) und Edouard Georg (1893-1969) an der Académie de la Grande Chaumière und später bei Maurice Brianchon (1899-1979) an der Ecole des Beaux Arts. Dahlem gehört zu der Künstlergeneration, die in der Nachkriegszeit die saarländische Kunstszene aufgebaut und geprägt hat. Zahlreiche seiner Arbeiten befinden sich in Museums- und Privatbesitz im In- und Ausland. 1966 erhielt er den Hans-Purrmann-Preis der Stadt Speyer, 1970 den Ehrenpreis der Stadt Salzburg, 1988 den Preis der Vereinigung Pfälzer Kunstfreunde mit Picasso-Medaille sowie den Kunstpreis der Stadt Saarbrücken. 1987 war er Ehrengast der Villa Massimo in Rom . Durch das breite Spektrum seiner Arbeiten hofft die Stadt Blieskastel, die zuletzt 1993 eine Dahlem-Retrospektive ausrichtete, eine spannende Ausstellung bieten zu können. Die Gemälde, die Privatleute zur Verfügung stellen, werden versichert, sorgfältig behandelt und wieder zurückgegeben, so die Stadt. Auf Wunsch werden die Arbeiten ohne Namen des Leihgebers präsentiert. Info Unterstützer und Leihgeber werden gebeten, sich zu melden beim Kulturamt, Kurt Legrum, Telefon 06842/9261321.

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