Zweibrücken Geburtendefizit: Zweibrücken und Pirmasens Schlusslichter

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Über die natürliche Bevölkerungsbewegung, die Geburten und Sterbefälle gegenüberstellt, hat die Stadt Zweibrücken im vergangenen Jahr 190 Einwohner verloren. Das teilt das Statistische Landesamt in Bad Ems mit. Bis auf die Großstädte Ludwigshafen und Mainz haben alle anderen kreisfreien Städte im Land mehr Todesfälle als Geburten vermeldet. 283 Neugeborenen, die im Jahr 2018 in Zweibrücken aufwuchsen, stehen 473 Sterbefälle gegenüber. Nur in Pirmasens ist das Geburtendefizit noch höher als in Zweibrücken. Dort sind fast doppelt so viele Menschen gestorben (705) als geboren wurden (365). Sämtliche Landkreise in Rheinland-Pfalz weisen ein Geburtendefizit für 2018 aus, wobei der Landkreis Südwestpfalz im hinteren Viertel zu finden ist – 690 Geburten bei 1239 Todesfällen. Das Geburtendefizit ist nur in den Landkreisen Birkenfeld, Cochem-Zell und Vulkaneifel noch höher. Dass die Bilanz auf dem Land schlechter als in den Städten ausfällt, erklärt das Statistische Landesamt damit, dass die Wohnbevölkerung in den kreisfreien Städten im Schnitt sechs Jahre jünger ist.

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