Turnen
Gaumeisterschaften: Corona-Delle bei diversen Jahrgängen
Vier Vereine – VT Zweibrücken, VT Contwig, VT Niederauerbach und der TV Lemberg – waren noch bei den Titelkämpfen vertreten, seit der TuS Winzeln und der TV Hauenstein den Wettkampfbetrieb weitgehend eingestellt haben. „Davon haben die drei Vereine hier 70 Starterinnen gestellt, das ist für so ein kleines Umfeld enorm“, urteilt Rayer. Aber bei den besagten Jahrgängen gebe es schon eine Delle, „das sind die, die genau in der Corona-Zeit normalerweise mit dem Turnen angefangen hätten“. Es seien also auf jeden Fall weniger Mädchen dagewesen als bei Gaumeisterschaften vor der Corona-Krise.
Viele Kinder seien zudem in den 300er-Pflichtübungen und 400er-Bestenkämpfen angetreten, weil da die turnerischen Anforderungen geringer sind und häufig ein ganzes Jahr Training fehlt. „Unsere 2013/14er waren nervös, sie haben ihren ersten Wettkampf geturnt. Das lief mal gut, mal weniger gut“, sagte die Trainerin Rayer über ihren Verein VT Zweibrücken. Zoe Rutz (WK 403), Leni Rutz (WK 405) und die schon oft verletzte Jule Neumann (WK 209) gewannen ihre Wettbewerbe.