Zweibrücken „Gar nicht mehr zu bremsen“
Neun Kinder und Erwachsene erzählten uns, was sie von dem neuen Spielplatz am Bleicherbach halten. Wir erfuhren, dass die Oase am Wasser ein schöner Ort für Kinder zum Spielen ist und auch die Erwachsenen ihre Zeit dort genießen können. Viele sind extra hierher gefahren, um sich den neuen Spielplatz einmal anzusehen.
aus Wattweiler besuchte den Spielplatz an einem warmen Sommertag mit ihrer Oma. Die Sechsjährige findet es hier toll. Am liebsten ist sie auf dem Turm mit der Rutsche. Rebekka war zwar zuvor schon einmal hier, aber „das ist das erste Mal, dass ich alles sehe“. Ihrer Oma Elisabeth Lehberger gefällt der neue Spielplatz auch: „Es ist alles schön mit Wasser, bei der Hitze sowieso.“ Der elfjährige Lukas Höh aus Käshofen findet den Spielplatz gut, aber eher für kleine Kinder geeignet. Er ist an diesem Tag das erste Mal hier. Außer die Füße ins Tretbecken zu halten, sei für ihn jedoch nicht wirklich was dabei. Auch Leonie Höh findet den Spielplatz gut. Sie und ihr Bruder Lukas sind wegen ihrer kleinen Cousine Mia Fischer hier. Der zweijährigen Mia gefällt es, im Wasser zu spielen. Damit die kleine Cousine ihren Spaß hat, würde die 14-Jährige den Spielplatz am Wasser öfter besuchen. Marvin Greuzinger war schon mehrmals hier seitdem der neue Spielplatz am Bleicherbach eingeweiht wurde. Er findet es hier ganz toll. Am meisten mag der Dreijährige den Sand, der den Boden des Spielplatzes bedeckt, das Wasser und die Rutsche, über die es vom obersten Stockwerk des Turmes abwärts geht. Corinna Lang und Michael Groner sind mit ihrer sechs Monate alten Tochter Maria Sandra hergekommen. Sie sind durch einen Beitrag auf Facebook auf den Spielplatz aufmerksam geworden. In dem Beitrag sei kritisiert worden, dass alles zum Bleicherbach hin so offen ist. Corinna Lang teilt diese Meinung nicht. Sie findet die Anlage sehr übersichtlich. Die Mutter hat ihre Kindheit an einem See verbracht, „und ich lebe noch“. Deshalb kann sie nicht verstehen, dass sich einige Bürger um die Sicherheit der Kinder sorgen. Die Familie möchte auf jeden Fall wiederkommen. Das einzige Manko für den Vater: fehlende Toiletten. Für einen längeren Aufenthalt sollte es welche geben. „Mir gefällt’s hier gut.“ Das sagte die sechsjährige Emelie Fell. Sie hat schon fast alles ausprobiert. Die Ritterburg gefällt ihr am besten. Sie ist schon durch alle Stockwerke geklettert. Nur die Rutsche hat sie noch nicht probiert, das will sie noch machen. Ihre Oma, die sie begleitet, wünscht sich mehr Bänke im Schatten. Jedoch hält sie das nicht ab, mit ihrer Enkelin wiederzukommen. Samira Voellmer ist „gar nicht mehr zu bremsen“, so ihre Oma. Schon seit der Geburt der Vierjährigen besuchen sie gemeinsam den Freizeitbereich um das Helmholtz-Gymnasium. „Sie hat hier sehr viel Freude.“ Auch treffe Samira hier oft einen Freund. Sie grabe Rinnen in den Sand am Weg und lasse Wasser durchfließen. Die Mutter von Dominik May erfuhr aus der Zeitung vom neuen Spielplatz und fuhr mit ihrem Sohn von Hornbach nach Zweibrücken. Sie und der Sechsjährige sind begeistert. „Weil es sehr gut liegt, weil da viel Schatten ist. Im Ganzen ist alles hier sehr gut gemacht.“