Zweibrücken RHEINPFALZ Plus Artikel Futsal: TV Althornbach Gruppenletzter bei Südwestmeisterschaft

Im Gruppenspiel unterlag der TV Althornbach (in Rot) Südwest Ludwigshafen mit 0:3.
Im Gruppenspiel unterlag der TV Althornbach (in Rot) Südwest Ludwigshafen mit 0:3. Foto: Bolte

Der Sonntag war für den Westpfälzer Fußball kein guter Tag. Bei der Futsalmeisterschaft 2019/20 des Südwestdeutschen Fußball-Verbandes belegten der VfR Kaiserslautern, der TV Althornbach und der VfB Reichenbach in dieser Reihenfolge nicht nur die drei letzten Plätze, sondern verbuchten auch nur zwei Punkte – zusammen.

Die beiden Teams aus den zwei Kaiserslauterer Fußballkreisen wurden immerhin nicht mit hohen Niederlagen deklassiert. Sowohl der VfR Kaiserslautern als auch der VfB Reichenbach verloren nie höher als mit zwei Toren Unterschied. Deutlich schlechter ging es dem TV Althornbach, der kurzfristig für den SVN Zweibrücken eingesprungen war. Die Althornbacher unterlagen im ersten Spiel der Gruppe zwei dem späteren Turniersieger SG Meisenheim/Desloch-Jeckenbach mit 0:8. Anschließend verloren sie gegen die TSG Gau-Bickelheim mit 0:1 und den SV Südwest Ludwigshafen mit 0:3. Das bedeutungslose Westpfalz-Derby gegen den VfR Kaiserslautern blieb torlos, so dass die Althornbacher letztlich mit einem Punkt und 0:12-Toren im zehn Mannschaften umfassenden Teilnehmerfeld den letzten Rang belegten. Der VfR Kaiserslautern unterlag zuvor Ludwigshafen mit 1:3 und Gau-Bickelheim mit 1:2 sowie im letzten Gruppenspiel Meisenheim/Desloch-Jeckenbach, das da schon als Gruppensieger feststand, mit 0:1.

Hauptsache keine Verletzten!

Die Trainer der Westpfälzer Teams waren am Ende dennoch nicht unglücklich. „Wichtig war, dass sich niemand verletzt hat. Heute Morgen haben auch noch zwei Spieler verletzungsbedingt abgesagt, so dass alle Techniker zu Hause waren und wir nur mit Abwehrspielern hier waren“, kommentierte Althornbachs Trainer Michael Greinert den Auftritt seiner Mannschaft. Auch Oliver Gies, Coach des VfB Reichenbach, und dessen Kollege Christopher Lamprecht vom VfR Kaiserslautern waren am Ende vor allem froh, dass sie keine Verletzten zu beklagen hatten. „Wir haben fünf harte Trainingstage hinter uns, das war heute zu erkennen“, bemerkte Lamprecht, der selbst im VfR-Trikot mitwirkte.

Gies war mit der Leistung des VfB Reichenbach zufrieden. „Unsere zweite Mannschaft ist Kreismeister geworden und hatte es deshalb auch verdient, das Verbandsturnier zu absolvieren“, begründete er, warum die erste Garnitur nicht antrat. Im Gegensatz zu den beiden Finalisten SG Meisenheim/Desloch-Jeckenbach und TSG Bretzenheim, die zum Abschluss ein hochklassiges Endspiel boten und auch die Tabelle der Futsal-Regionalliga Südwest anführen, stehe beim VfB bei Hallenturnieren der Spaß im Vordergrund. Das Finale gewann Meisenheim gegen Bretzenheim, das über ein ausschließlich Futsal spielendes Team verfügt, mit 4:2.

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