Abseits
Flutlichtprobleme
VB Zweibrücken
Der zweite Durchgang des Samstagabendspiels (Anstoß: 17 Uhr) in der Fußball-Bezirksliga zwischen den VB Zweibrücken und dem SV Battweiler fand unter Flutlicht statt. Allerdings erst mal nur wenige Minuten, dann erlosch das Licht wieder. Spieler und Schiedsrichter fragten besorgt, ob das Flutlicht kaputt sei. „Da hat ein kleiner Junge sich Zugang zum Schalter verschafft und es ausgemacht“, beruhigte VB-Vorsitzender Johannes Müller von der Bande aus die Akteure auf dem Platz. Schnellen Schrittes lief er Richtung Technikraum, regelte das und sorgte dafür, dass kein Unbefugter mehr dahin kommt.
Da die Lampen bereits kurz geleuchtet hatten, muss eine Abkühlzeit abgewartet werden, bis man sie wieder hochfährt. Zum Glück passierte das Malheur recht früh. Das Abendlicht genügte für eine unterbrechungsfreie Fortsetzung des Spiels. Nach der Karenzzeit leuchten alle Lampen wieder. Alle? Nein, nicht alle! Zwei der sechs Flutlichtmasten am Hornbachstaden blieben dunkel. Genau die beiden am Strafraum des SV Battweiler. Die Vereinigten Bewegungsspieler liefen so einem Rückstand ins Dunkle hinterher.
„Die Lampen an den beiden Masten sind schon länger kaputt“, erklärte VB-Spielertrainer David Schwartz nach der 0:1-Heimniederlage. „Es wurden neue Leuchtmittel bestellt. Die hatten erst Lieferschwierigkeiten, kamen noch am Freitag und wurden direkt eingebaut, aber das war dann wohl doch nicht der Fehler“, mutmaßte er weiter, wollte diesen Umstand auf keinen Fall als Ausrede gelten lassen, dass seine Elf das Tor nicht traf.
TSC Zweibrücken
5:3 nach 0:3
Mit dem Zeugnis der ganz großen offensiven Qualitäten reisten die Sportfreunde Bundenthal nicht zum TSC Zweibrücken an. Nur ein Dutzend Tore erzielten sie in den bisherigen zehn Saisonspielen, kassierten ihrerseits 26 Gegentreffer. Dennoch wurde das Landesligaspiel für den TSC ein ganz kritisches, weil er einem hohen Rückstand hinterherlaufen musste.
Die sonst nur auswärts erfolglosen Rosenstädter schienen sich bei der Trikotauswahl vergriffen zu haben und das Auswärtskleid zu tragen. Zum Glück nicht während der gesamten Spielzeit. „Du hast in der Kabine gesessen und nicht gewusst, wie das passiert. Wir haben vorne unsere Chancen nicht gemacht, weil wir nicht so griffig waren“, sagte TSC-Co-Spielertrainer Dennis Hirt zum 0:2-Pausenrückstand. In der 52. Spielminute stand es nach einem Eckball gar 0:3. Nicht mehr viel möglich? Nicht mit dem TSC, auch wenn das Versinken im Landesliga-Mittelmaß da durchaus ein Thema war – bis Stürmer Erik Bischof den Ball erstmals in die Maschen trat. Hirt: „Dann waren wir brutal im Spiel.“ Es folgte eine Aufholjagd der besondere Güteklasse. Am Ende der Partie hieß es 5:3 für Zweibrücken, das damit auf den dritten Tabellenrang vorrückte und nun in unmittelbarer Schlagdistanz zum Spitzenreiter TuS Steinbach ist. So schnell geht es, so schnelllebig ist die Zeit. Statt Mittelmaß nun Spitzenteam.
SG Knopp/Wiesbach
Nur ein Ausrutscher
„Genau das sind die Szenen. Wir müssen uns da absprechen, daran fehlt es noch. Wir waren nicht griffig genug. Der Gegner hat gut gestanden.“ All dies sagte der Spielertrainer der SG Knopp/Wiesbach nach der 1:3-Heimniederlage zum Saisonauftakt gegen den TuS Wattweiler in der C-Klasse West. Das hatte sich Steffen Martin nach dem Rückzug von der Bezirksliga in die C-Klasse doch anders vorgestellt, sah Spieler wie die Zwillinge Zeqir und Fatlum Begu in der Pflicht, seine Mannschaft nach vorne zu bringen.
Doch wie sich nun herausstellte, war diese Auftaktniederlage nur ein Ausrutscher. Siebenmal in Serie gewann die SG und ist auf dem besten Weg, das anvisierte Saisonziel, zumindest mal vorne mitzuspielen, zu erreichen.
7:0 siegte Knopp/Wiesbach gegen die SG Thaleischweiler-Fröschen II, gewann auch die sechs Spiele zuvor allesamt und steht nunmehr auf dem zweiten Tabellenrang, direkt hinter dem Klassenprimus SV Hornbach. In knapp zwei Wochen steht dann das Spitzenspiel gegen die Klosterstädter an. Bleibt abzuwarten, ob die SG dann die Aussagen vom ersten Spieltag seines Trainers abermals widerlegt.