Zweibrücken Flickwerk: Ampel am Hilgardcenter soll wiederbelebt werden
Seit Mitte August heißt es für Autofahrer am Aufeinandertreffen von Hofenfelsstraße/Saarlandstraße und Landstuhler Straße, am Hilgardcenter, besonders aufzupassen, sich der Vorfahrtsregeln zu vergegenwärtigen: Weil das Steuerungsgerät der alten Ampelanlage den Geist aufgegeben hat, erleuchtet nur ab und an gelbes Licht, Rot und Grün verweigern die Mitarbeit. Für das dritte Quartal kommenden Jahres, also frühestens ab Juli 2023, ist der Neubau der Ampelanlage dort geplant. „Bis dahin droht es uns, keine Ampel dort zu haben, es sei denn, es gelingt uns, irgendwie zu flicken“, sagte Oberbürgermeister Marold Wosnitza am Dienstagabend im Bauausschuss des Stadtrates. Eine Ersatzteilbeschaffung sei aufgrund des Alters der Anlage nicht möglich. Das sei die Auskunft der Herstellerfirma Siemens. Seit Montag wird nun die Ampelanlage an der Ecke Dinglerstraße/Bismarckstraße unter erheblichen Verkehrsbeeinträchtigungen neu gebaut. Glücklicher Umstand: Das alte Steuergerät dieser Anlage ist baugleich und tut noch den Dienst, kann weiter östlich am Hilgardcenter verbaut werden. „Es braucht jetzt nur den einen Siemens-Mann, der die alten Stücke noch programmieren kann. Der ist gerade in Urlaub. Wenn er wieder im Dienst ist, hoffen wir, dass er uns das Problem löst“, informierte Wosnitza am Abend die Stadträte. Die Alternative heiße: Warten bis zum Neubau im kommenden Sommer/Herbst.
Am 8. September war es bei einem Zusammenstoß eines Autos mit einem LKW zu einem Unfall mit zwei Verletzten und erheblichem Sachschaden gekommen.