Zweibrücken
Für rund 200 Zweibrücker Schüler haben die Abitur-Prüfungen begonnen
Mehr Klassenräume als sonst, um den Mindestabstand von jeweils zwei Metern zu gewährleisten, müssen in diesem Jahr vorgehalten werden. Angesichts des derzeit nicht stattfindenden Präsenzunterrichts dürfte das kein Problem darstellen. Hinzukommt das Stoßlüften alle 20 Minuten. Solange die Abi-Schreiber an ihrem festgelegten Platz saßen, durften sie ihre Mund-Nasen-Bedeckung sogar absetzen, um wenigstens hier uneingeschränkt während der viereinhalb bis fünf Zeitstunden arbeiten zu können. Bei Klausuren im Vor-Abi wurden diese Maßnahmen vorsorglich getestet und als problemlos eingestuft. Am HHG streben 113 Schüler ihr Abitur an, am Hofenfels-Gymnasium sind es 83, die ebenfalls gestern loslegten. Der Deutsch-Leistungskurs, der wie Englisch, Mathematik und Französisch sogenannte zentrale Elemente enthält, begann einheitlich um 8.25 Uhr. Die Startzeit war vom Bildungsministerium vorgegeben worden.
Rheinland-Pfalz hat, anders als das benachbarte Saarland, die Prüfungstermine für das Corona-Abitur nicht verschoben. Das saarländische Bildungsministerium möchte mit der Verschiebung den Nachteile für die Abiturienten durch den pandemiebedingten Unterrichtsausfall vermeiden und räumt deswegen mehr Lernzeit ein. Prüfungsstart ist hier erst Anfang April. Schüler, die am beruflichen Gymnasium in Zweibrücken ihr Abitur ablegen, stehen erst Ende April vor den schriftlichen Prüfungen.