Sportler im Advent Für Barbara Köhler steht die Gesundheit über allem
„Meine Einstellung hat sich da inzwischen sehr verändert“, sagt Barbara Köhler auf die Frage nach Wünschen, „materielle Dinge sind mir nicht mehr so wichtig“. Das hat seinen Grund: Im Juli verstarb ihre Mutter Ruth überraschend im Alter von 66 Jahren, eine Pionierin des Voltigiersports sowie anerkannte und geschätzte Pferdefachfrau. Das Weihnachtsfest wird also in der Familie Köhler diesmal eher trauriger, weil die Mama fehlt. Was die 38-jährige Pferdesportlerin aus Zweibrücken dann weiter zu Protokoll gibt, verwundert daher nicht: „Ich wünsche mir einfach, dass wir alle gesund bleiben; auch meine drei Pferde, die im Landgestüt stehen.“
Aus sportlicher Sicht wünscht die Abteilungsleiterin der Physiotherapie im Zweibrücker Nardini-Klinikum vor allem ihrem Mann Rüdiger Lydorf, dass er nach einer bisher eher durchwachsenen Spielzeit mit seinen Oberliga-Handballerinnen der SG Zweibrücken nach der Winterpause noch zu einem versöhnlichen Saisonabschluss findet.
Für ihre sportliche Zukunft wünscht sich die Übungsleiterin der PSG Voltigieren Zweibrücken, dass „ich schnell in meine Aufgabe als Landestrainerin reinfinde“. Den Job hatte sie im November übernommen. „Ich hoffe, dass ich meine Athleten künftig die Hilfestellungen geben kann, die sie brauchen; auch jetzt im Winter schon“, sagt sie. Vergangene Woche startete sie einen ersten gemeinsamen Kader-Lehrgang auf Online-Basis. Im Januar soll ein nächster Online-Lehrgang mit einem Referenten aus Österreich folgen, im Februar/März steht dann ein Choreografie-Lehrgang in Präsenz im Landgestüt auf dem Plan. „Ich freue mich auf alles, was kommt“, sagt Barbara Köhler.