Zweibrücken Fünfter Sieg in Folge: Die SG Bechhofen/Lambsborn marschiert
Mit zuletzt vier Siegen hintereinander wollte sich die SG Bechhofen/Lambsborn am Wochenende nicht zufrieden geben. Auch in der Heimpartie am Sonntag gegen den FV Olympia Ramstein II ging die Mannschaft von Spielertrainer Sören Bernhard als Sieger vom Bechhofer Rasen und belegt nach dem klaren 4:1 (1:0) weiter den fünften Tabellenplatz der B-Klasse Kusel/Kaiserslautern Süd.
„Das vierte war wegen des Tipps“, meinte SG-Spielertrainer Sören Bernhard nach der Partie schmunzelnd. Er war froh, dass seine Spitze Eric Stephan in der Schlussphase noch den vierten Treffer markiert hatte. Im Trainer-Tipp der RHEINPFALZ-Vorschau auf die Partie hatte Bernhard nämlich eine 4:1-Prognose gewagt.
Zu dem Zeitpunkt hatte der Coach allerdings noch keine Ahnung davon, wie schwer es die akut abstiegsbedrohten Gäste der einheimischen Truppe machen würden. Zwar hatte Eric Stephan die Platzelf auf präzises Zuspiel von Julian Morsch schon in der neunten Minute in Führung geschossen, den Ramsteiner Olympioniken kaufte das Bernhard-Kollektiv damit aber nicht den Schneid ab. Der Tabellenletzte hielt das Spiel in Hälfte eins absolut offen, die Gastgeber ließen viel zu, so dass Ramsteins Zweite zu guten Tormöglichkeiten kam. SG-Keeper Fabian Vollmar hatte daher keinen ruhigen Nachmittag.
Nach dem Kabinengang stand die Spielgemeinschaft Bechhofen/Lambsborn in der Defensive etwas stabiler, die zweite Ramsteiner Garnitur konnte nicht mehr ganz so viel Alarm machen. Das 2:0 in der 63. Minute durch Fabian Morsch war zu dem Zeitpunkt dann schon überfällig. Morschs Treffer war dann ein wuchtiger Flachsschuss ins lange Eck, Meier hatte hier das Nachsehen.
Mindestens so schön wie die zigtausende von Gänseblümchen auf dem Bechhofer Rasen war das 3:0 (71.) für die Platzherren. „War als Flanke gedacht“, meinte Sören Bernhard dazu, wie sein Abwehrkollege Philipp Christmann aus sehr spitzem Winkel von der linken Strafraumkante ins Tor traf. Dieser außergewöhnliche Treffer ließ die Ramsteiner Köpfe dann runter gehen, Folge der nachlassenden Gegenwehr war acht Minuten vor Spielende das 4:0. Eric Stephan erzielte es auf Vorlage des kurz zuvor eingewechselten Benjamin Lenz.
Das Engagement Ramsteins über weite Strecken des Nachmittags wurde dann zumindest noch mit dem Ehrentreffer durch Patryk Piekarski belohnt. Sören Bernhard sprach nach dem Abpfiff von einem schweren Stück Arbeit. Hätte Ramstein in Hälfte eins seine Chancen genutzt, hätte es auch auf einen Punktgewinn der Gäste hinauslaufen können. „Die haben’s gut gemacht“, stellte Bernhard fest.