Zweibrücken Erster Zweibrücker Pride Day erinnert an queeren Aufruhr von 1968
Nicolas Perrault hatte die Veranstaltung zwischen Allee und Awo-Seniorenheim als politische Demonstration für schwule, lesbische, transsexuelle und queere Menschen angemeldet. In Zweibrücken sei man bei diesem Thema noch zurückhaltend, erklärte er. Die Resonanz fand er gerade für die kurzfristige Einladung gut. Den Platz hatte sich Perrault selbst ausgesucht. „Der Platz ist sehr schön, es gibt Sitzgelegenheiten, es gibt kostenlose Parkplätze und eine Tankstelle in der Nähe, wo man sich mit Getränken versorgen kann“, erzählte der Hühne. Zweck des ersten Zweibrücker Pride Days sei auch nicht gewesen, gesehen zu werden, „sondern mehr sich selbst zu zeigen, dass man in Zweibrücken nicht anonym sein muss, sondern sich treffen und kennenlernen kann“, sagte Perrault. Ein Programm gab es nicht, auch keine Reden. „Wir möchten einfach auch wahrgenommen werden als Zweibrücker Bürger“, so Perrault. Ordnungsamt und Polizei begleiteten die Veranstaltung, die bis 19 Uhr angemeldet war. Nicolas Perrault hat angekündigt, im kommenden Jahr ein größeres Pride Event organisieren zu wollen. Wie das genau aussehen wird, ist noch nicht klar.