Zweibrücken Erschreckend viele Rote Karten

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Beim Treffen der 16 Vereine der Fußball-Bezirksliga Westpfalz mit ihrem Staffelleiter Harald Ruffing in Ramstein-Miesenbach wurde eine Regeländerung bekanntgegeben: Ab sofort muss für den Schiedsrichter erkennbar sein, welcher Spieler einen Strafstoß ausführt. „Es darf daher nicht mehr sein, dass ein Spieler den Ball auf den Elfmeterpunkt legt, ein anderer Spieler den Strafstoß schießt“, sagte Ruffing. Sollte dies dennoch geschehen und der Ball ins Tor gehen, so wird der Schütze verwarnt und der Strafstoß wiederholt. Sehr positiv und erfreulich war für den Staffelleiter die rückgängige Anzahl an Gelben und Gelb-Roten Karten in der Hinrunde sowie keine einzige negative Erscheinung abseits des Platzes. „Erschreckend ist jedoch die Zahl der Roten Karten“, sagte Ruffing. „Alleine an den letzten drei Spieltagen vor der Winterpause gab es sieben Rote Karten. Mit den 28 Platzverweisen aus der Hinrunde gerechnet, liegen wir damit schon bei 35 Roten Karten und somit nur sieben unter der Gesamtzahl der vergangenen Saison.“ Beim organisatorischen Punkt Eintritt für Zuschauer wurde Ruffing ebenfalls deutlich: „Es kann nicht sein, dass wir festschreiben, dass 3,50 Euro Eintritt verlangt werden sollen, und es dann Vereine gibt, die mehr verlangen oder einen Unterschied bei Frauen machen.“ Wiederum erfreuliches hatte Ruffing von den Zuschauerzahlen zu vermelden, die sich dank des Zweibrücker Derbys TSC gegen VB, bei dem rund 800 Fans zugegen waren, gerade beim TSC Zweibrücken mit 2356 Zuschauern in neun Spielen positiv entwickelt hat. Insgesamt sahen sich in dieser Saison bereits 17.108 Zuschauer die 140 Spiele an. Der Kampf um Klassenerhalt und Meisterschaft beginnt am 22. Februar mit drei Nachholspielen und startet eine Woche später regulär. (fns)

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