Zweibrücken Erfolgreiche Jungwissenschaftler

Das Helmholtz-Gymnasium kann seiner Erfolgsbilanz bei „Jugend forscht“ zwei weitere Auszeichnungen hinzufügen. Marlene Müller erreichte beim Landeswettbewerb „Schüler experimentieren“ im Bereich Geo- und Raumwissenschaften den zweiten Platz. Ihre Klassenkameraden Valentin Brocke und Philipp Kipper gewannen einen Sonderpreis für Physik.
Die Sechstklässlerin Marlene Müller untersuchte in ihrem Heimatort Contwig detailliert den Übergang zwischen Buntsandstein und Muschelkalk sowie die Eigenschaften beider Gesteinsarten. Damit belegte sie den ersten Platz beim Regionalwettbewerb Bingen und konnte nun in ihrem ersten Wettbewerbsjahr direkt in die vordersten Ränge vorstoßen. Ihre ältere Schwester Anna Müller, die die neunte Klasse des Helmholtz-Gymnasiums besucht, errang 2013/14 in Biologie und 2014/15 in Geo- und Raumwissenschaften den ersten Platz und vor drei Wochen im Bereich Biologie Sonderpreise des Naturschutzbundes und des Fraunhofer-Instituts, erstmals in der höheren Altersstufe bei „Jugend forscht“. Valentin Brocke und Philipp Kipper konstruierten in ihrem Projekt „Strom für Veganer“ mit Hilfe verschiedener Obst- und Gemüsesorten, Metallen und Nichtmetallen die optimale Obstbatterie. Nach ihrem ersten Platz beim Regionalwettbewerb Südpfalz in Landau gewannen sie nun einen Sonderpreis des Fachbereichs Chemie der Universität Mainz. „Schüler experimentieren“ ist die Juniorensparte des Wettbewerbs „Jugend“ forscht. Hier nehmen alle Jungforscher teil, die nicht älter als 14 Jahre sind. „Jugend forscht“ hat am Helmholtz-Gymnasium eine lange Tradition. Im Wettbewerbsjahr 2015/16 errangen die Schüler acht Preise, hinzu kam der Schulpreis des Regionalwettbewerbs Kaiserslautern und ein Sonderpreis für den betreuenden Lehrer Oliver Blauth. (sach/Fotos: privat)