Zweibrücken Eine Schneckenrutsche und eine Kletterburg

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Der Spielplatz in der Christoph-Knorr-Straße soll für rund 40 000 Euro neue Spielgeräte bekommen. Der städtische Hauptausschuss stimmte gestern für das entsprechende Angebot der Firma Seibel aus Hinterweidenthal. Außerdem empfahl der Ausschuss, dem Geschäftsbericht der Gesellschaft für Bauen und Wohnen, einer Tochter der Stadt, zuzustimmen.

Wie bereits am Dienstag ausführlich berichtet, hat die Gewobau 2013 einen Überschuss von rund 1,5 Millionen Euro erwirtschaftet. Die Mieteinnahmen sind von über zehn Millionen auf über elf Millionen Euro gestiegen. Dies führte Gewobau-Geschäftsführer Werner Marx vor allem auf die Investitionen in Großprojekte wie die Fasanerie und eine Gewerbehalle für die Firma Thinxxs auf dem Kreuzberg zurück, die sich nun bezahlt machen würden. Vor allem das Fasanerie-Hotel sei eines der Objekte, die am meisten Miete abwerfen würden. „Die höheren Mieteinnahmen sind also nicht auf Mieterhöhungen zurückzuführen“, sagte Marx am Montag. Der Gewobau gehören unter anderem rund 3100 Wohnungen und 550 Häuser. In den kommenden Jahren will die Gesellschaft weiter in die Fasanerie investieren und plant am Biergarten an der Schließ ein Wirtshaus und Stellplätze für Wohnmobile. In den kommenden Monaten sollen am Spielplatz in der Christoph-Knorr-Straße neue Spielgeräte aufgestellt werden. Dazu gehören laut Beschlussvorlage unter anderem eine kleine Rutsche in Form einer Schnecke, verschiedene Schaukeln, eine Kletteranlage aus Seilen und eine Spielanlage in Form einer Burg mit Rutsche, Brücke und Klettermöglichkeiten. Die alten, teils 30 Jahre alten Geräte, wurden entfernt. Die Stadt benötigt 50 000 Euro zum Kauf von Software, unter anderem für das Einbürgerungssystem und für die Online-Bücherei. Die hohen Kosten würden entstehen, da die Programme der Stadt mit anderen Programmen nicht mehr zusammenarbeiten könnten, die beispielsweise vom Bundesrechnungshof oder dem Land vorgegeben werden. Der Ausschuss genehmigte die Mehrausgaben. (mco)

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