Blickpunkt: 50 Jahre HHG in St. Valentin RHEINPFALZ Plus Artikel Ehemalige Schüler und Lehrer des Zweibrücker Helmholtz-Gymnasiums erinnern sich an Südtirol

1990: Damals war das „Haus zum Lärchenhain“ der Wirtsfamilie Egger noch eine Pension. Inzwischen ist es, mehrmals umgebaut, ein
1990: Damals war das »Haus zum Lärchenhain« der Wirtsfamilie Egger noch eine Pension. Inzwischen ist es, mehrmals umgebaut, ein Hotel.

In diesem Jahr wäre das Zweibrücker Helmholtz-Gymnasium im Januar zum 50. Mal zu einer Schulskifahrt nach St. Valentin im italienischen Südtirol aufgebrochen. Etwa 5000 HHG-Schüler waren hier über die Jahre zum Skilaufen. Wegen der Corona-Pandemie musste die Fahrt der Achtklässler 2021 aber ausfallen – zum ersten Mal in 50 Jahren. Die RHEINPFALZ hatte in Zusammenhang mit der Berichterstattung über das Jubiläum vor knapp zwei Wochen die Leser dazu aufgerufen, ihre Eindrücke in Wort und Bild zu schildern und uns zuzuschicken. Einen ersten Teil des Einsendeergebnisses sehen Sie hier, eine Fortsetzung folgt.

Die frühere Helmholtz-Lehrerin Gisela Alt war erstmals 1974 und bis Mitte der 1990er mit dabei. Mit dem späteren stellvertretenden Schulleiter Reinhard Franke, der seit 1982 die Organisation der Fahrt leitete, sorgte sie – auch zusammen mit anderen Sportlehrern – dafür, dass das Skifahren am Helmholtz-Gymnasium Kontinuität bekam. Die Niederauerbacherin, die zum 40. Geburtstag der Fahrt ihre Erlebnisse schon mal in einem kleinen Buch zusammengefasst hatte, kramte jetzt tief in ihren Fotoalben. Sie erinnert sich zum Beispiel an irre Schneemassen im Jahr 1986, die dafür sorgten, dass die HHG-Truppe in St. Valentin eingeschneit war. Von Norden über den Reschenpass wie von Süden war der Ort zeitweise nicht mehr erreichbar. Die Hauptstraße war gesperrt, der „Hasenlift“ völlig eingeschneit. Statt Skifahren stand tageweise Schneewandern auf dem Programm.

2018, knapp 30 Jahre später, war es nicht weniger extrem: Auf der Haideralm kamen die Pistenwalzen bei massiven Schneefällen mit dem Präparieren nicht hinterher. Auch hier war Skifahren teils nicht möglich. Ulrike Pfeiffer, die Tochter von Ex-Lehrer Heinz-Kurt Weskamp und Mit-Organisatorin der Fahrt war in diesem Jahr mit dabei. Sie erinnert sich noch gut daran, dass im Nachbartal, dem Langtauferer Tal, eine Lawine abgegangen war und die dortigen Bewohner mit dem Hubschrauber ausgeflogen werden mussten. Sie landeten unweit vom „Hotel Lärchenhain“.

2018: Spaziergang durch den malerischen Lärchenhain hinter dem Hotel der Familie Egger in Richtung Dörfl. In diesem Jahr lag so
2018: Spaziergang durch den malerischen Lärchenhain hinter dem Hotel der Familie Egger in Richtung Dörfl. In diesem Jahr lag so viel Schnee, dass an manchen Tagen Skifahren nicht möglich war.
1989: Benjamin Egger genießt als Schornsteinfeger die Fasnacht. Er ist voraussichtlich in dritter Egger-Generation bald der Chef
1989: Benjamin Egger genießt als Schornsteinfeger die Fasnacht. Er ist voraussichtlich in dritter Egger-Generation bald der Chef des Hotels Lärchenhain.
1987: Kleine Schneeballschlacht gefällig? Ein etwas anderes Abendprogramm, zum „Einseifen“ hat der Schnee allemal gereicht.
1987: Kleine Schneeballschlacht gefällig? Ein etwas anderes Abendprogramm, zum »Einseifen« hat der Schnee allemal gereicht.
1986: Selbst die Hauptstraße vor dem Skischulbüro in St. Valentin ist gesperrt, wie Reinhard Franke und Gisela Alt feststellen m
1986: Selbst die Hauptstraße vor dem Skischulbüro in St. Valentin ist gesperrt, wie Reinhard Franke und Gisela Alt feststellen müssen.
1990: Skitaufe mit (stehend von links) den HHG-Lehrern Rosemarie Pendt, Heinz-Kurt Weskamp und dem bereits verstorbenen Rigobert
1990: Skitaufe mit (stehend von links) den HHG-Lehrern Rosemarie Pendt, Heinz-Kurt Weskamp und dem bereits verstorbenen Rigobert Hattig.
1986: Der spätere stellvertretende Schulleiter Reinhard Franke, zeigt beim Spaziergang an, wie hoch der Schnee in St. Valentin l
1986: Der spätere stellvertretende Schulleiter Reinhard Franke, zeigt beim Spaziergang an, wie hoch der Schnee in St. Valentin liegt.
2018: Ulrike Pfeiffer (heutige Mit-Organisatorin der Fahrt) beweist, dass über 30 Jahre später kaum weniger Schnee gefallen ist.
2018: Ulrike Pfeiffer (heutige Mit-Organisatorin der Fahrt) beweist, dass über 30 Jahre später kaum weniger Schnee gefallen ist.
2003: Eine Skigruppe des Zweibrücker Helmholtz-Gymnasiums wartet am Ortsausgang von Reschen auf den Skibus – ein häufiges Ritual
2003: Eine Skigruppe des Zweibrücker Helmholtz-Gymnasiums wartet am Ortsausgang von Reschen auf den Skibus – ein häufiges Ritual.
2003: Siegerehrung mit Werner Eberle (vorne) und (hinten von links) Bernhard Welsch, Aushilfsskilehrer Matthias Müller und Rolf
2003: Siegerehrung mit Werner Eberle (vorne) und (hinten von links) Bernhard Welsch, Aushilfsskilehrer Matthias Müller und Rolf Cantrup.
2018: Eine abenteuerliche Schneise durch die Schneemassen, kurz hinter dem ehemaligen Roby-Keller, führt zur Talstation der Haid
2018: Eine abenteuerliche Schneise durch die Schneemassen, kurz hinter dem ehemaligen Roby-Keller, führt zur Talstation der Haideralm.
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