Golf
EG Westpfalz mit Rumpfteam zum Bundesliga-Aufstiegsspiel in München
Nach der Meisterschaft in der 2. Bundesliga Mitte, die zugegeben etwas überraschend kam, trifft der EGW auf den Süd-Meister aus Stuttgart. „Wir fahren mit einer sehr ausgedünnten Mannschaft hin. Trotzdem ist die gute Laune da. Wir freuen uns riesig auf ein schönes Wochenende“, sagt EGW-Kapitän Andrea Pfersdorf.
Studium steht Chancen im Weg
Die Krux: Mit Katja Müller und Patrizia Schäfer fehlen zwei wichtige Bausteine im Team, da diese bereits zu ihrem Studium in die USA aufgebrochen sind. So stellt sich das Team für Sonntag mit Sophie-Charlott Hempel, Maxime Holletschek, Marie Martin, Marie Baertz und der zwölfjährigen Anna Bonerz fast von alleine auf. Ob Beate Hess zur Verfügung steht, ist noch offen. Hinzu kommen Andrea Pfersdorf und Sabine Merdian.
Petra Bonerz, die Mutter von Anna Bonerz, steht parat, sollte eine andere Akteurin noch ausfallen. „Wir haben trotzdem sehr gute Spielerinnen dabei“, stellt Pfersdorf fest. In Bestbesetzung hätte sie durchaus Möglichkeiten gesehen, die „Übermannschaft aus Stuttgart“ zu besiegen. „Wenn Stuttgart jemanden mit einem Handicap von -5,0 ersetzen muss, stellt es eben jemand mit -4,8 rein“, erklärt Pfersdorf scherzhaft. Das 2019 aus dem Golf-Oberhaus abgestiegene Team aus Stuttgart hat mit Katherine Anglett (-4,7), Helen Briem (-5,9) und Aline Krauter (-5,1) Spielerinnen von ganz besonderem Kaliber in seinem Team. Hinzu kommen beispielsweise Sophie Zeeb (-3,6) und Anna-Lena Kasperek (-3,0), die wohl in jedem Bundesliga-Team einen Platz finden würden.
Erfahrung sammeln
Aber eines merkt Pfersdorf an: „Im Lochspiel gelten auch mal andere Gesetze“, meint die Lehrerin der IGS Thaleischweiler-Fröschen, die am Wochenende reichlich Erfahrung mit ihrem Team sammeln will. Im Aufstiegsspiel wird nicht wie üblich die Schlaganzahl aller Spieler aufsummiert, sondern jedes Loch für sich gewertet und bepunktet.
„Nächstes Jahr wird nochmal neu gewürfelt. Dieses Jahr hat uns das Aufstiegsspiel überrascht. Es gilt jetzt, möglichst viel mitzunehmen und abzuspeichern“, sagt Pfersdorf mit Blickrichtung 2022.