Zweibrücken Dritter gegen Zweiter: Nächstes Spitzenspiel

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«ZWEIBRÜCKEN.» Nach der unglücklichen Heimniederlage gegen Spitzenreiter SV Steinwenden bekommt es der TSC Zweibrücken schon wieder mit einem Top-Team zu tun. Das Spitzenspiel gegen den Tabellenzweiten VfB Reichenbach steigt am Sonntag um 15 Uhr am Wattweiler Berg. Mit einem Heimsieg gegen den VfR Kirn wollen sich die Vereinigten Bewegungsspieler zur selben Anstoßzeit aus dem Tabellenkeller der Landesliga nach oben schaffen.

Die gute Leistung am vergangenen Sonntag gegen den Titelanwärter SV Steinwenden hat die TSC-Verantwortlichen etwas über die 0:2-Niederlage hinweggetröstet. Dass sich Abwehrroutinier Ugur Alsac in der Partie die Nase gebrochen hat und gegen Reichenbach fehlen wird, wiegt fast schwerer als die Liegengelassenen Punkte. „Die Lücke wird Nico Brand füllen“, ist TSC-Sprecher Stephan Heidenreich aber zuversichtlich, dass Alsacs Ausfall, genau wie das nochmalige Fehlen von Mentor Shabani, aufgefangen werden kann. Gegen die starken Reichenbacher solle es anders laufen als gegen den Spitzenreiter. „Diesmal wollen wir auch belohnt werden“, hat Heidenreich Heimpunkte im Visier. Der VfB Reichenbach hat zuletzt auf eigenem Platz 2:2 gegen den Tabellenvierten Baumholder gespielt. Mit Yannik Brehmer (13 Treffer) stellt der VfB den derzeit Führenden der Landesliga-Torschützenliste. Die VB Zweibrücken haben sich nach dem schlechten Start in die Saison berappelt. Der 4:0-Sieg am Sonntag bei Karadeniz Bad Kreuznach war der zweite Saisonerfolg im achten Punktspiel der Runde. Die jetzt sechs Zähler haben der Truppe um Spielertrainer David Schwartz etwas Luft verschafft. In der Tabelle ging es eins hoch auf Rang 13. Schwartz ist froh, dass im Kreuznach-Spiel mal die Chancen genutzt wurde. In der derzeitigen Situation sei das besonders wichtig. „Wir hatten auch Glück, dass der Gegner beim Stand von 1:0 einen Elfmeter verschossen hat. Ansonsten hätte es auch in die Gegenrichtung gehen können“, sagt er. Gegen den Tabellensiebten VfR Kirn möchte der VB-Coach nun zu Hause an der Schlachthofstraße natürlich nachlegen. Kirn habe sich in der vergangenen Saison schwergetan, als 13. abgeschlossen. „Diesmal sind sie aber gut gestartet, haben im Moment wohl den Lauf, den wir nicht haben“, gilt es für David Schwarz, das Momentum der VB erfolgreich gegen das Momentum des VfR auszuspielen.

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