Zweibrücken
Drei Titel für SV Ixheim bei Zweibrücker Stadtmeisterschaften der Nachwuchskicker
Etwas über einen Monat nach den Zweibrücker Aktiven-Stadtmeisterschaften im Hallenfußball war am Wochenende der Nachwuchs mit seinen Titelkämpfen an der Reihe. In der Westpfalzhalle wurden Titelträume wahr …. oder eben nicht. Der erfolgreichste Verein war, wie vorauszusehen, der ausrichtende SV Ixheim. Die Jugendabteilung des Traditionsvereins, der heuer 100 Jahre alt wird, räumte bei den G-, E- und B-Junioren ab, wobei in letztgenanntem Wettbewerb ohnehin nur Ixheimer Teams am Start waren. Aber auch die restlichen Vereine und Spielgemeinschaften bewiesen, dass sie gute Jugendfußballer in ihren Reihen haben.
Mittelbachs C-Jugend trumpft auf
Die TSG Mittelbach-Hengstbach mit ihrer C-Jugend beispielsweise: Die Jungs in Rot spielen in der Feldrunde in der Kreisliga, da war das Duell mit dem Landesligisten SV Ixheim I am Samstag schon eine Herausforderung. Mittelbach gelang in der Partie ein 2:1-Coup, die Favoriten liefen mit langen Gesichtern in die Kabine. Eine halbe Stunde später bekamen es die TSG-Youngster mit dem nächsten Landesligisten zu tun. Die von Stefan Schäfer betreute SG Battweiler/Contwig/Niederauerbach, die später auch Stadtmeister wurde, geriet zunächst mal in Rückstand. Jan-Niklas Wustrau war der Schütze des Mittelbacher Führungstreffers. Wustrau prüfte die gegnerische Torsteherin Amanda Sandmann mit mehreren gefährlichen Abschlüssen, genauso wie Mannschaftskapitän Hendrick Hunsicker.
Die C-Junioren der TSG eiferten ein wenig den Mittelbacher Herren nach, die bei den Stadtmeisterschaften Anfang Januar ebenfalls einen guten Eindruck gemacht hatten, lieferten ein Spiel auf Augenhöhe ab. Ein toller Treffer von Jermaine Lazreg aus spitzem Winkel bedeutet für die favorisierte SG aber den Ausgleich. Kurz darauf besorgte Janne Schäfer auf Vorlage von Lazreg die Führung für Battweiler/Contwig/Niederauerbach. TSG-Keeper Tim Mächtel hatte auch beim dritten SG-Treffer keine Chance, für den war David Chuera verantwortlich. Fast im Gegenzug traf dann Jan-Niklas Wustrau zwar noch zum 2:3, mehr war für die TSG aber nicht drin. „Die waren gut, haben uns alles abverlangt“, stellte Stefan Schäfer hinterher anerkennend fest. Seine eigene Truppe habe sich in den letzten Wochen nicht immer so bissig gezeigt, diesmal sei aber alles okay gewesen.
A-Jugend-Konkurrenz fällt aus
Das Samstagsprogramm wurde den Zuschauern verkürzt angeboten. Die Stadtmeisterschaften der A-Junioren – gemeldet hatten nur der SV Ixheim I und der SV Ixheim II – wurden wegen Spielermangels nicht ausgetragen. Ixheims Jugendleiter Klaus Gehlbach sprach den hiesigen A-Jugend-Engpass grundsätzlich an, Ixheim habe in der Beziehung mittlerweile ein Alleinstellungsmerkmal. Zuletzt habe die Abmeldung der A-Jugend des TSC Zweibrücken – der Sportclub habe bekanntlich seine zweite Mannschaft in eine U21 umgewandelt – den Bestand im Fußballkreis noch weiter verringert.
Auch dass die B-Junioren-Meisterschaft am Sonntag eine rein Ixheimer Sache war, ließ den Jugendleiter über Veränderungen nachdenken. Vielleicht mache es Sinn, auch im kommenden Jahr aus den zwei SVI-Teams vier Mannschaften zu formen, um die Turnierdauer zu verlängern und die Sache etwas interessanter zu machen. So machten es die Gelb-Schwarzen auch in diesem Jahr kurzerhand. Beim „Just for fun“-Kick mit vier Teams spielte sogar Trainer Oliver Schneider mit.
Pokale aus der Zitronenkiste
Der Lohn der Mühen für sämtliche beteiligten Teams des Wochenendes wurde auf dem Tisch neben der Turnierleitung in einer Zitronenkiste aufbewahrt: ein großer Pokal für den jeweiligen Meister und jeweils eine kleinere Ausführung für den Rest des Feldes. Aber schon ein gutes Resultat wurde fallweise als Auszeichnung hergenommen. Etwa das der G-Junioren des TuS Rimschweiler. Vorstandsmitglied Christian Lang verwies stolz auf das 1:1, dass die TuS-Bambini gegen den SV Ixheim II erzielt hatten. Wie Lang sagte, sind die untersten Jugenden beim TuS Rimschweiler stark besetzt, das lasse für die Zukunft der Jugendabteilung hoffen.
Die Unparteiischen der beiden Tage waren Manfred Stock, Siegfried Emser, Willi Ruhstorfer, Jürgen Fitzner, Oliver Reichardt und Lars Geisbusch.