Zweibrücken RHEINPFALZ Plus Artikel Digitaler Fahrplan und saubere Luft

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Der Verkehrsverbund Rhein-Neckar (VRN) will Geld von der Stadt – insgesamt rund 21 000 Euro innerhalb von drei Jahren. Darum geht es unter anderem am Mittwochabend im Stadtrat. Grund ist, dass der VRN das Förderprojekt „Saubere Luft“ über eine Sonderumlage der Kommunen mitfinanzieren will. In dem Projekt geht es um den weiteren Ausbau des Nahverkehrsnetzes sowie neue digitale Angebote wie Fahrpläne.

Das bundesweite Förderprogramm „Saubere Luft“, so der VRN in der Vorlage zur Stadtratssitzung, soll besonders von Autoabgasen geplagte Städte in Deutschland helfen, ihren öffentlichen Nahverkehr auszubauen. Laut VRN sind davon in der Rhein-Neckar-Region vor allem Mannheim, Ludwigshafen und Heidelberg betroffen. Da aber auch Zweibrücken dem VRN angehört, soll auch die Stadt Gelder hinzugeben, prozentual jedoch deutlich weniger als die Kommunen in der Vorderpfalz.

Der VRN hat dazu sein Nahverkehrsgebiet in vier Zonen aufgeteilt, Zweibrücken liegt wie Pirmasens und Kaiserslautern in der vierten Zone – der Randzone. Der VRN sieht vor, dass die Stadt in den kommenden drei Jahren rund 21 000 Euro dazugibt, in diesem Jahr würde mit rund 11 500 Euro bereits der größte Batzen anfallen. Die Kommunen im gesamten VRN-Verbund steuern zusammen rund 1,8 Millionen Euro bei, 70 Prozent der Gesamtkosten für das Förderprojekt kommen laut VRN vom Bund.

Laut VRN sollen mit dem Förderprogramm 15 Teilprojekte umgesetzt werden. Dabei steht vor allem die Digitalisierung im Vordergrund. So soll beispielsweise der digitale Fahrplan gestaltet werden, sodass künftig zu jeder der 8500 Haltestellen im VRN-Gebiet Details wie die Behindertenfreundlichkeit einsehbar sind. Zudem soll auch die Fahrradmobilität ausgebaut und eine Interaktive Karte angeboten werden, in der neben den Fahrplänen auch Taxiverkehre und Ladesäulen für Elektroautos zu sehen sind.

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