Zweibrücken Der Buckelpiste geht’s an den Kragen

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Die Rosengartenstraße, unbestreitbar eine der schlimmsten Buckel- und Schlaglochpisten der Stadt, soll direkt nach dem Stadtfest ausgebaut werden. Den Plänen stimmte der Stadtrat am Mittwoch einstimmig zu.

Steffen Mannschatz vom Zweibrücker Umweltbetrieb (UBZ), trug vor, wie das Ganze aussehen soll. Geplant ist, den kompletten Abschnitt zwischen Gutenbergstraße und Saarlandstraße inklusive der Parkplätze seitlich am Exe zu erneuern. Die Straße soll dabei nicht von Grund auf neu angelegt werden. Auf die bestehende Straßendecke kämen vielmehr verschiedene neue Schichten, die mit einer Asphaltdecke abgeschlossen werden. Auf Nachfragen aus dem Rat versicherte Mannschatz, dass die alte Straßendecke und ihr Untergrund das aushalten. Das habe der UBZ an fünf Stellen prüfen lassen. Die Gehwege entlang des Exe könnten auch asphaltiert werden, was rund 6500 Euro kosten würde. Oder man nimmt die gleichen Verbundsteine wie in der Fußgängerzone, was 28 000 Euro koste. „Die 22 000 Euro Mehrkosten sind vertretbar“, sagte Mannschatz, der die Verbundsteine vorziehen würde. Damit die Innenstadt optisch eine Einheit wird. Das sah der Stadtrat ebenso und konnte sich bei den Steinen für Rot oder das Fußgängerzonen-Gelb entscheiden. 31 Ratsmitglieder stimmten für Gelb, zwei für Rot. Damit war die Sache klar. „Zwei aus der CDU für Rot“, kommentierte Oberbürgermeister Marold Wosnitza (SPD) schmunzelnd die Abstimmung. Auch der Parkplatz an der Heilig-Kreuz-Kirche wird nun mit den Steinen gepflastert – bis auf Stellen, die Mannschatz als Brems- und Anfahrpunkte bezeichnete. Dort sei Asphalt besser. Ratsmitglied Thorsten Gries (SPD) wollte wissen, ob die Allee bei dieser Gelegenheit mit roter Brasche aufgefüllt wird. UBZ-Chef Werner Boßlet verneinte dies. Der Boden in der Allee sei mittlerweile ein hochverdichteter Gehweg, auf dem das Wasser nicht versickern könne. Wird dort einfach nur Erde aufgefüllt, werde sie schnell wieder weggespült. Übrig blieben nur die gröberen Steine. „Für die Allee überlegen wir etwas anders. Aber das wird teurer“, erklärte Boßlet. Deshalb prüfe der UBZ erst, ob es irgendwo passende Fördergelder gebe. Bernie Düker (SPD) wies drauf hin, dass es Masten für Straßenlampen gebe, die auch als Mobilfunkmasten geeignet seien. Wosnitza will diesen Hinweis an die Stadtwerke weitergeben. Geplant ist aktuell nur der Austausch der Lampenköpfe, sagte Boßlet. Neue Masten seien nicht geplant.

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