Zweibrücken Dem Klassenerhalt näher gekommen

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Contwig. Drei Elfmetertore und eine spannende Partie: Mit 4:2 (2:2) gewann die Contwiger Palatia gestern Nachmittag ihr Fußball-A-Klasse-Heimspiel gegen den FC Fischbach. Die drei Punkte kann Contwig im Kampf um den Klassenerhalt gut gebrauchen.

Contwigs Trainer Bernd Utzinger war nach dem Schlusspfiff der (berechtigten) Ansicht, dass sich seine Mannschaft den Heimsieg, in einer Partie, die über weite Strecken ein offener Schlagabtausch war, verdient hatte. „Nicht, weil wir besser Fußball gespielt, sondern, weil wir einen Tick mehr Kampfgeist gezeigt haben“, meinte er. Die Palatia hatte in der letzten Viertelstunde der Begegnung eine heftige Fischbacher Schlussoffensive zu überstehen, kam kaum mehr aus der eigenen Hälfte heraus. Fischbachs Trainer Mike Brewer musste allerdings kritisch anmerken, dass der Sturmlauf keine nennenswerten Torchancen einbrachte. „Wir sind eines der offensivstärksten Teams der A-Klasse, aber in der zweiten Halbzeit hatten wir aus dem Spiel heraus kaum noch Möglichkeiten“, monierte er. Dass die zwei Fischbacher Treffer durch Elfmeter zustande kamen, sei bezeichnend für die Leistung gewesen. Der Gästecoach sah seine Mannschaft in der 13. Spielminute in Rückstand geraten. Contwigs Mittelfeldspieler Nikolaus Sefrin traf im Anschluss an eine Ecke. Diese frühe Führung hatten sich die Platzherren durch beherzten Fußball auch verdient. Allzu lange hielt die Freude beim Anhang der Gastgeber allerdings nicht. Nach einem Foul von Mesout Moutous an Fischbachs Antreiber Sebastian Kunz gab es Elfmeter. Christopher Burkhard schickte Contwigs Keeper Timo Hoffmann in die falsche Ecke. Da waren 21 Minuten gespielt. Nur vier Minuten später gab es Elfmeter für die Palatia. Jonas Memmer brachte Christopher Wolf zu Fall. Wolf legte sich den Ball selbst zurecht und traf zum 2:1. Umstritten war sechs Minuten später Elfmeter Nummer drei, den Stefan Höh an Christopher Burkhard verursacht haben soll. Die Zuschauer waren geteilter Meinung. Christopher Burkhard schoss zum 2:2 (31.) ein. Im zweiten Abschnitt spielte Contwig konzentriert weiter. Das 3:1 in der 51. Spielminute fiel wieder nach einem Eckball. Diesmal war Nikolaus Sefrin mit dem Kopf zur Stelle. Die Fischbacher hätten auch diesen Rückstand mehrfach wettmachen können. Unter anderem scheiterte Sebastian Kunz am guten Contwiger Torwart Hoffmann. Das 4:2 nach 65 Spielminuten entsprang einem Getümmel im Gästestrafraum. Christopher Wolf behielt den Durchblick und traf in das linke Toreck. „Ich riskiere es mal“, meinte ein älterer Zuschauer nach diesem Treffer. Beim Gastspiel des FC Dahn kürzlich am Contwiger Bahnhof sei er beim Stand von 1:4 nach Hause gegangen. Contwig gewann diese Partie bekanntlich noch mit 5:4. Der Fußballfreund versäumte gestern allerdings nur noch eine Reihe vergebener Chancen auf beiden Seiten. So spielten sie SV Palatia Contwig: Hoffmann – Peste (75. Flohr), Moutous, Höh, Betz – Knörr, Sefrin, Füssgus, Hüther – Wolf, Shabani (86. Glahn) FC Fischbach: Arenth – Memmer, Klein, Stephan – Bauer (6. Ludwig), Schäfer, Kessler, Kunz, Zwick (67. Rösinger), Burkhard - Ganster Tore: 1:0 Sefrin (13.), 1:1 Burkhard (21., Foulelfmeter), 2:1 Wolf (25., Foulelfmeter), 2:2 Burkhard (31., Foulelfmeter), 3:2 Sefrin (51.), 4:2 Wolf (65.) – Gelbe Karten: Wolf, Höh, Hüther – Kunz - Beste Spieler: Hoffmann, Wolf, Sefrin – Kunz, Kessler, Burkhard - Zuschauer: 90 – Schiedsrichter: Marco Schnur (1. FC Kaiserslautern).

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