Zweibrücken Das „Helmholtz“ wird Ganztagsschule

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Das Bildungsministerium Rheinland-Pfalz gibt grünes Licht: Das Zweibrücker Helmholtz-Gymnasium kann 2016 Ganztagsschule werden. „Wir freuen uns sehr, dass es geklappt hat“, meinte dazu gestern Schulleiterin Kerstin Kiehm. Nach den Sommerferien will sie ein detailliertes Konzept für den Ganztagsbetrieb erarbeiten.

Der Bedarf wurde laut Kiehm bereits im März abgefragt, damals hätten 125 Eltern Interesse an einem Ganztagsplatz für ihr Kind gezeigt. Das waren weit mehr als die 54 Interessenten, die die Schule hätte vorweisen müssen . „Und da waren die neuen Fünftklässler noch nicht dabei, die nach den Sommerferien zu uns kommen. Wir gehen also davon aus, dass es noch mehr Interessenten geben wird“, so Kiehm. Gedanken darüber, wie der Ganztagsbetrieb ab 2016 aussehen soll, habe man sich natürlich schon gemacht. „Jetzt, wo die Option durch das Land erteilt ist, geht es in die konzeptionelle Phase“, so Kiehm. Das Helmholtz-Gymnasium soll eine Ganztagsschule in Angebotsform werden. Das heißt, das Ganztagsangebot kann, muss aber nicht in Anspruch genommen werden. Nach der Anmeldung ist die Teilnahme jedoch für mindestens ein Schuljahr verpflichtend. Das Land fördert die Einrichtung mit 75 000 Euro. Wie bereits im Mai im Stadtrat besprochen, soll das Geld etwa in die Einrichtung der Mensa fließen. Die Schulleiterin will neben der Hausaufgabenbetreuung die Schüler nachmittags individuell fördern, etwa durch Arbeitsgemeinschaften und Projekte. Die Kurse am Nachmittag sollen den Unterricht am Morgen ergänzen. Das Ganztagsangebot soll um 12.50 Uhr mit einem warmen Mittagessen beginnen und gegen 16 Uhr enden. (sig/mefr)

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