Kirkel Cyberangriff: Daten im Darknet – Details zum Motiv der Täter

Bei den Tätern handele es sich vermutlich um eine international agierende Verbrecherorganisation.
Bei den Tätern handele es sich vermutlich um eine international agierende Verbrecherorganisation.

Nach der Cyberattacke auf die Gemeinde Kirkel hat ein Sprecher nun mitgeteilt, dass einige der Daten, die die Täter im März abgegriffen hatten, im Darknet gelandet sind. Dabei handele es sich um „Dokumente mit persönlichen Daten“ aus unterschiedlichen Teilen der Verwaltung, die teils auch personenbezogene Daten beinhalten würden. Betrügerisch verwendet worden seien die Daten allerdings nicht. Wer vom Cyberangriff betroffen war, den habe die Gemeinde inzwischen informiert. „Bei der Untersuchung der abgeflossenen Daten ist deutlich geworden, dass die Angreifer nicht gezielt nach bestimmten Informationen gesucht haben, sondern bei ihrer kriminellen Attacke wahllos vorgegangen sind“, so der Pressesprecher. Ein terroristisches oder politisches Motiv könne man inzwischen ausschließen. Offenbar handelt es sich bei den Tätern um eine international agierende Verbrecherorganisation, die nicht gefasst werden konnte. Sie wollten offenbar von der Gemeinde Lösegeld erpressen. Darauf habe diese sich jedoch nicht eingelassen. Die Gemeinde rät den Bürgern, weiterhin wachsam zu bleiben.

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