Zweibrücken BTTF-Team bis zum Hals im Abstiegskampf

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ZWEIBRÜCKEN. Mit 5:9 unterlag der TTC Riedelberg in der Zweiten Pfalzliga West der Herren gegen den Klassenprimus 1. TTC Pirmasens. Einen verdienten 9:7-Sieg erkämpfte sich dagegen der SV 21 Mörsbach im Derby gegen die BTTF Zweibrücken zum Rückrundenauftakt der Bezirksliga. Das bislang punktlose Kreisliga-Schlusslicht TTC Käshofen 2 legte mit einem 9:4-Sieg gegen den SV Weselberg 3 den Grundstein für eine erfolgreiche Rückserie.

„Wir wollen oben dran bleiben und vor allem gegen die Mannschaften gewinnen, die wir bislang noch nicht besiegen konnten“, meinte Kapitän Christian Becker vom Pfalz-Zweitligisten TTC Riedelberg zum Ziel für die Rückrunde. Das wurde allerdings im ersten Spiel der Rückserie bereits verfehlt, was aber noch kein Beinbruch für den TTC ist. Den Unterschied machte letztlich das hintere Paarkreuz. Wie so oft spielten die Pirmasenser ersatzgeschwächt, hatten mit Tim Dorst und Hans-Jürgen Salpeter jedoch Spitzenspieler der Bezirksliga aufgeboten. Die sorgten für drei Punkte gegen Dominik König und Reiner Rudolf. Nach dem 3:7-Rückstand war das Match entschieden. Franz-Xaver Sema und Becker sorgten noch für weitere Zähler der Riedelberger. Das Derby wurde wie in der Hinrunde in Pirmasens ausgetragen. „Die Halle in Hornbach war wegen der Schulferien gesperrt“, erklärte TTC-Kapitän Christian Becker den Grund für gleich zwei Auswärtsspiele gegen den 1. TTC. In der Hinserie erkämpfte sich Riedelberg noch ein Remis. „Die Doppel waren vorentscheidend“, erklärte Kapitän Till Keller vom Bezirksligisten BTTF Zweibrücken die 7:9-Auswärtsniederlage gegen den SV 21 Mörsbach. Das Bezirksliga-Derby schien bereits nach den Eingangsdoppeln entschieden. Mit 0:3 lagen die Bickenalbtaler da schon zurück. Vor allem das Doppel Andreas Schaffrick/Oliver Scheffe glänzte gegen Peter Morgenthaler und Peter Stephan. Dass die Mörsbacher in diesem Doppel überhaupt siegten, war schon eine große Überraschung. Doch auch die Art und Weise des Doppelsieges imponierte: Schaffrick traf fast jeden Angriffsschlag, während Scheffe das BTTF-Duo immer wieder ausblockte. Nach den Eingangsdoppeln starteten die Zweibrücker eine Aufholjagd, führten sogar noch mal mit 6:5 und 7:6. „Da hatten wir Hoffnung, dass wir zumindest unentschieden spielen können“, sagte Keller. Am Ende mussten allerdings die Bickenalbtaler dem Derby-Gegner zum Sieg gratulieren. Einen großen Beitrag leistete Routinier Michael Ciolek, der gegen Alexander Spies mit 3:2-Sätzen siegte und dafür sorgte, dass sein Team nicht mit 5:7 ins Hintertreffen geriet. Die Mörsbacher setzen sich mit dem Sieg weiter oben in der Tabelle fest, rangieren auf Rang sechs und haben nur vier Punkte Rückstand auf den Relegationsplatz zwei. Die Art und Weise des Derby-Erfolges überzeugte, sodass das Erreichen des Relegationsranges möglich erscheint. Die BTTF-Herren hingegen stecken nun bis zum Hals im Abstiegskampf. Da die Konkurrenz aus Dahn siegte, hat das Zweibrücker Sextett bereits drei Punkte Rückstand auf den ersten Nichtabstiegsplatz. „Wir hatten uns eigentlich Hoffnung auf eine entspannte Runde gemacht“, sagte dazu Keller etwas überrascht, der vor der Saison Platz fünf als Ziel ausgegeben hatte. Mit der Rückkehr des lange verletzt fehlenden Keller (Sehnenverletzung im Arm) besteht bei den Zweibrückern aber berechtigte Hoffnung, den Klassenverbleib zu schaffen. Mehr Zähler als in der Hinserie erreicht der TTC Käshofen 2 in der Kreisliga West schon mal auf jeden Fall: Bisher punktlos mit bereits zehn Niederlagen war die Aussicht auf den Klassenverbleib trotz des Rückstands von nur drei Punkten auf den Vorletzten VT Contwig 2 fast aussichtslos. Mit dem 9:4 gegen den SV Weselberg 3 landete der TTC jetzt aber eine große Überraschung. Dabei traten die Weselberger ersatzgeschwächt an, waren aber dennoch favorisiert. Der TTC lag mit 1:3 hinten, legte dann aber mit fünf Siegen in Serie bis auf 6:3 vor. Danach verlor nur noch der sichere spielende Stephan Hermann gegen Weselbergs Sascha Bold in 2:3-Sätzen. August Hüll gewann in vier Durchgängen gegen Hubert Loewe und sorgte für den entscheidenden neunten Punkt der Käshofer. |benj

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