Zweibrücken BTTF-Küken haben trotz Niederlage viel Spaß

Waldfischbach. Die rheinländischen Vertreter TTC Zugbrücke Grenzau bei den Schülerinnen und TTC Wirges bei den Schülern holten die Meisterschaft der Tischtennisregion 7 und fahren zu den deutschen Meisterschaften am 28. und 29. Juni im baden-württembergischen Notzingen. Bei den Titelkämpfen der Verbände Pfalz, Rheinhessen, Rheinland und Saarland am Wochenende in Waldfischbach landeten die Schülerinnen der BTTF Zweibrücken auf Platz vier.
Die pfälzischen Vertreter mussten sich jeweils mit dem letzten Platz begnügen. Die Jungen des SV Weselberg unterlagen mit 0:6, 4:6 und 2:6. Die Mädchen der BTTF Zweibrücken trafen gleich zum Auftakt auf die späteren Siegerinnen aus Grenzau und hatten beim 1:6 nie wirklich eine Chance. Emma Pirrmann sorgte für die Ehrenrettung der Zweibrücker Mädchen. Etwas besser lief es gegen den rheinhessischen Meister TSV Gau-Odernheim: Die Älteste im Team, Leonie Molter, verkürzte mit einem Einzelsieg zum zwischenzeitlichen 1:2 und beim Stand von 1:5 sorgte sie mit ihrem zweiten Erfolg für weitere Ergebniskosmetik. Die 2:6-Niederlage konnte Molter alleine aber auch nicht verhindern. Zum Abschluss des Tages stand die Partie gegen Saarlandmeister TTV Niederlinxweiler auf dem Programm. Erneut hieß es nach den Doppeln 0:2 aus Sicht der Bickenalbtalerinnen, wieder war es Leonie Molter, die ihr Team heranbrachte. Dann lief’s aber wie in der Begegnung zuvor: Die Mädchen gerieten erst mit 1:5 ins Hintertreffen, ehe Molter nochmals verkürzte. Eine Niederlage von Isabelle Schütt bedeutete dann das Ende der Hoffnungen auf wenigstens einen Punktgewinn. Dennoch hatten die BTTF-Mädchen offensichtlich viel Spaß, denn wer Emma Pirrmann und Lelia Wolk auch nach der dritten Niederlage noch in den Zwischengängen der Bruchwiesenhalle herumhüpfen sah, hatte nicht den Eindruck, dass hier tief geknickte Mädchen traurig ihr Abschneiden beweinen, im Gegenteil. Auch Betreuer Walter Morgenthaler war keineswegs enttäuscht von den Darbietungen seines Quartetts. „Wir sind hier mit drei C-Schülerinnen angetreten, die Jüngste gerade einmal neun Jahre alt. Dieses Trio darf also noch fünf Jahre lang bei den Schülerinnen mitspielen“, so der stellvertretende Vorsitzende der BTTF, der als Betreuer gerne von „seiner“ Mannschaft spricht, wenn es um die Mädchen geht. „Dass wir Pfalzmeister geworden sind, war doch schon die eigentliche Überraschung in dieser Saison“, verdeutlicht Morgenthaler noch mal. Ich bin sehr stolz auf meine Kleinen und hoffe, dass sie so weitermachen und als Mannschaft zusammenbleiben“ so Morgenthaler weiter. Gerade mit Isabelle Schütt auf Position zwei hat er ein großes Talent unter seinen Fittichen. (lam)