Zweibrücken Bloß nicht in den Abgrund blicken müssen

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Die SG Rieschweiler II hat am Samstag Heimrecht im Abstiegsduell der Bezirksliga Westpfalz gegen den SV Großsteinhausen (17 Uhr). Die VB Zweibrücken wollen nach zwei Niederlagen in Folge am Sonntag wieder punkten (15 Uhr). Der Dritte spielt beim Tabellennachbarn VfB Reichenbach.

ZWEIBRÜCKEN. In der Rückrundentabelle belegt die SG Rieschweiler II den siebten Tabellenplatz. Von acht Spielen wurden vier gewonnen. Spielleiter Arno Hauck erwartet im Derby gegen das Schlusslicht SV Großsteinhausen wieder eine engagierte Leistung der SG. Die drei letzten Teams der Tabelle müssten auf Abstand gehalten werden. Der 2:1-Erfolg Großsteinhausens am vergangenen Wochenende gegen Hauenstein sei als deutliches Lebenszeichen zu verstehen. „Das wird eines der gefährlichsten Spiele“, vermutet Hauck. Großsteinhausen sei schwer auszurechnen, es komme auch auf die Tagesform an. Personell stehe es derzeit nicht zum Besten. Daniel Preuß und Pascal Emser stünden verletzungsbedingt definitiv nicht zur Verfügung, der Einsatz von Enrico Simon sei zumindest fraglich. Großsteinhausens Spielertrainer Andreas Langner hat seine Truppe am vergangenen Wochenende ein gutes Spiel abliefern sehen. Beim 2:1 gegen den TV/SC Hauenstein habe nicht nur die kämpferische Leistung gestimmt. „Es wurde über die gesamte Spielzeit auch sehr gut gespielt“, sagt Langner. Wermutstropfen seien die Verletzungen von Maxim Dolgirev und Manuel Zimmermann. Beide würden wohl länger ausfallen. Ob die SG Rieschweiler ein mittlerer oder richtig schwerer Brocken wird, hänge von der Mannschaftsaufstellung ab. „Vielleicht wird von oben zugefüttert.“ Die Woche nach Ostern war für die VB Zweibrücken keine gute Zeit. Erst wurde in Hauenstein 0:2 verloren, drei Tage später folgte ein 0:1 bei den SF Bundenthal. VB-Pressewart Pascal Dahler sieht die Mannschaft etwas unter Zugzwang. „Vier Punkte aus den letzten vier Spielen sind nicht berauschend, dieser Trend muss gestoppt werden“, sagt er. In den beiden verlorenen Spielen habe sich hinten das Fehlen von Max Baumann und vorne die Abwesenheit von Willi Schanz bemerkbar gemacht. „Die Personaldecke ist nicht so dick, dass immer alle Ausfälle aufgefangen werden können“, meint Dahler. Die Truppe wisse um ihre Stärke und werde in Reichenbach zeigen, dass sie zurecht oben dabei ist. Das Hinspiel haben die Bewegungsspieler mit 4:1 am Hornbachstaden gewonnen, Willi Schanz (2), Jan Brödel und Dominic Schwarz sorgten für die Tore. (bun)

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