Zweibrücken Bittere Niederlage der VTZ-Herren

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Zweibrücken. Drunter und drüber ging es am Wochenende zum Rückrundenauftakt im Tischtennis. Die VT Zweibrücken kassierte in der Zweiten Pfalzliga West eine bittere 5:9-Heimniederlage gegen den TTC Sand. Die Damen der BTTF Zweibrücken mussten sich in der Zweiten Pfalzliga West gegen den TTF Rockenhausen trotz 6:1-Führung mit einem Remis begnügen. Höhere Gewalt verhinderte, dass die Bezirksklassen-Partie zwischen dem SV Weselberg 2 und dem TTC Käshofen fertig gespielt werden konnte.

„Das war eine ganz miese Leistung von uns“, analysierte Thomas Kloos die Leistung seines Teams. Gegen den direkten Konkurrenten aus Sand verlor die VT Zweibrücken mit 5:9. So verpasste man es nach gelungenem Auftakt in die Rückrunde, weiter Boden gutzumachen. Anders als die anderen Teams startete die VT Zweibrücken bereits ein Woche früher in die Rückrunde: Gegen den TTC Höhfröschen kamen die VTler gut aus den Startlöchern und siegten deutlich mit 9:3. Gegen Sand lief die VTZ indes von Anfang an einem Rückstand hinterher. In den ersten fünf Partien verließen die Zweibrücker nur einmal als Sieger die Platte. Das 1:4 machte das Heimteam durch die Siege von Paul Miller, Sebastian Schwartz und Thomas Kloos zwar schnell wieder wett. Doch das Team aus Sand war aber deutlich konstanter, konnte sich mit etwas Glück auf 8:4 absetzen und gewann verdient mit 9:5. In den nun folgenden Partien geht es für die VTZ darum, Bonuspunkte zu holen. Gegen die Post SG Kaiserslautern und den TTC Brücken ist im Normalfall nichts drin. Nach einer starken Leistung zu Beginn und zwei bereits sicher geglaubten Punkten konnten sich die Damen der BTTF Zweibrücken am Ende glücklich schätzen, beim 7:7 einen Punkt eingeheimst zu haben. Einer 4:0 und 6:1-Führung folgte ein nicht für möglich gehaltener 6:7-Rückstand gegen die TTF Rockenhausen. „Es läuft nicht immer alles rund“, meinte Walter Morgenthaler von der BTTF. Angeführt von Susanne Wolf startete Rockenhausen, das beim Stand von 0:4 den ersten Zähler errang, eine Aufholjagd. Mit Wolf, die erst zum zweiten Mal in dieser Saison für ihre Farben auflief, hatten die BTTF-Küken ihre liebe Mühe. Auch die Zweibrücker Spitzenspielerin Laura Molter hatte bei ihrer Vier-Satz-Niederlage wenig Chancen. Nachdem auch Leonie Molter gegen Anja Lahr unterlegen war, lag es an Sophie Semmet, doch noch den Punkt für die BTTF zu sichern. Mit einem glatten 3:0-Erfolg gegen Michaela Rutz gelang Semmet der Ausgleich zum 7:7. „Es ist nichts passiert“, meinte Walter Morgenthaler, der trotz des Punktverlustes zum Rückrundenauftakt zufrieden ist. Schließlich nehmen sich die Verfolger im Kampf um den Relegationsrang gegenseitig die Punkte weg. Mit fünf Zählern Vorsprung im Gepäck sollte Platz zwei für die BTTF-Damen so gut wie gesichert sein. Gummistiefel wären vonnöten gewesen, um die Bezirksklassen-Partie zwischen dem SV Weselberg 2 und dem TTC Käshofen zu Ende zu spielen. Beim Stand von 5:3 war es aber schlicht unmöglich, weiter zu spielen. „Wir haben gleich die Feuerwehr gerufen“, meinte Michael Hettinger vom TTC Käshofen. Dem Starkregen geschuldet, schoss das Wasser den Hang vor der Halle hinunter und drang durch die Türen ein. Nach einer anfänglich kleinen Pfütze stand innerhalb kurzer Zeit die halbe Weselberger Turnhalle unter Wasser. „Es war schon massiv“, meinte Hettinger. Bereits am nächsten Tag begannen die Weselberger mit einer 30 Mann starken Truppe, die Schäden zu beseitigen. Das Wasser war mittlerweile in sämtliche Stockwerke vorgedrungen. Hettinger war unsicher, ob das Spiel nun beim Stand von 5:3 für den SVW fortgeführt wird, Klassenleiter Walter Morgenthaler brachte Licht ins Dunkel: „Das Spiel wird neu angesetzt, es beginnt beim Stand von 0:0.“ Die Regularien besagen, dass bei Abbruch wegen eines unvorhersehbaren Naturereignisses eine Partie wiederholt wird. So ist der Tabellenzweite aus Käshofen noch mal mit einem blauen Auge davongekommen und kann sich gegen die im vorderen Paarkreuz stark besetzten Weselberger neu versuchen. Ein neuer Spieltermin steht noch nicht fest. (benj)

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