Zweibrücken RHEINPFALZ Plus Artikel Bikepark in Zweibrücker Fasanerie: Mountainbike-Verein gegründet

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Der frisch gewählte Vorsitzende Ulf Bürger, hier mit Stellvertreterin Anne Oberle, hatte schon mal einen Hoodie bedruckt, allerdings mit leicht anderem Vereinsnamen.

Zweibrücken hat seit Dienstagabend einen neuen Mountainbike-Verein. Die Mitglieder wollen den geplanten Bikepark in der Fasanerie bauen.

Knapp 30 Mitglieder kamen zur Gründungsversammlung am Dienstagabend in den Ratssaal der Stadt, um den neuen Verein mit dem Namen Mountainbike-Verein Zweibrücken, kurz MTB ZW, aus der Taufe zu heben. Ulf Bürger führt den Verein als Vorsitzender, ihm zur Seite steht Anne Oberle als Stellvertreterin. Beide wurden ebenso einstimmig gewählt wie Schatzmeister Austen Englisch, Schriftführer Marius Job und die Beisitzer Johann Vieweg, Sven Horn, Joel Neumann, Benjamin Witti, Nick Limycz und Robin Gries.

Knapp 30 Mitglieder kamen zur Gründungsversammlung am Dienstagabend in den Ratssaal.
Knapp 30 Mitglieder kamen zur Gründungsversammlung am Dienstagabend in den Ratssaal.

Laut Oberbürgermeister (OB) Marold Wosnitza soll der Verein nun ins Vereinsregister eingetragen werden, danach folgt eine Vorstandssitzung, in der unter anderem die Mitgliedsbeiträge festgelegt werden. Wosnitza schlägt vor, dass die Mitgliedschaft im Monat mindestens 6 Euro für Erwachsene und 4 Euro für Jugendliche kostet. Das seien die Mindestbeiträge, um Zuschüsse vom Sportbund Pfalz erhalten zu können. Außerdem sollten die Mitglieder eine bestimmte Anzahl von Arbeitsstunden im Jahr leisten.

Der frisch gewählte Vorstand (von links): Schriftführer Marius Job, Schatzmeister Austen Englisch, Vorsitzender Ulf Bürger und s
Der frisch gewählte Vorstand (von links): Schriftführer Marius Job, Schatzmeister Austen Englisch, Vorsitzender Ulf Bürger und seine Stellvertreterin Anne Oberle.

Auf Mitgliedsbeiträge, Zuschüsse und Arbeitsstunden wird der Verein angewiesen sein, um das leisten zu können, wofür er gegründet wurde: einen neuen Bikepark in der Zweibrücker Fasanerie zu bauen. Ein geeignetes Gelände oberhalb des Wildrosengartens und gegenüber dem Schotterparkplatz, der oft von Spaziergängern und Hundebesitzern genutzt wird, stellt die Stadt zur Verfügung. Im Haushalt ist aber kein Geld für den Bau des Parks vorgesehen, da dies eine freiwillige Leistung ist und die Stadt ein Minus im Haushalt hat.

Der Bikepark in der Zweibrücker Fasanerie soll oberhalb des Wildrosengartens entstehen.
Der Bikepark in der Zweibrücker Fasanerie soll oberhalb des Wildrosengartens entstehen.

Was genau auf dem Gelände entstehen soll, ist noch nicht klar. Laut Johann Vieweg und Marius Job sollen die Mitglieder Vorschläge machen. Den beiden Vorstandsmitgliedern schweben unterschiedliche Bereiche vor, darunter eine sogenannte Jumpline, die mehrere Sprünge hintereinander kombiniert, aber auch einfachere Strecken für Kinder. Da das Gelände nicht allzu abschüssig ist, wird auch ein Anlaufhügel benötigt, um schnell genug Geschwindigkeit zu bekommen. Hier können sich Vieweg und Job vorstellen, einen gebrauchten Container als Basis des Erdhügels zu benutzen. Der Container könnte möglicherweise gespendet werden und auch als Lagerraum für Werkzeug dienen. Wann die Mitglieder mit dem Bau des Parks beginnen können, ist ebenfalls noch offen. OB Wosnitza hofft, dass es im Frühjahr losgeht.

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