Tischtennis
Besondere Hallen in der Region: Ein alter Drehsessel und uriges Ambiente
Heimvorteil? Ja, den gibt es auch im Tischtennis. Die Platten sind zwar überall die gleichen, etliche Hallen in der Stadt und der Zweibrücker Umgebung haben aber ihre Eigenheiten wie einen uralten Boden oder wenig Standfestigkeit, oder es steht auch mal ein alter, sagenumwobener Sessel rum. Manchmal fehlt links und rechts ein wenig Platz für die Spieler, oder der Mann hinter der Theke muss den kleinen Tischtennisball suchen. In anderen Fällen ist es auch einfach das Gesamtpaket, das manchen Spielern Schwierigkeiten bereitet.
BTTF Zweibrücken
In der Albert-Schweitzer-Schule in Zweibrücken-Ernstweiler, der Heimspielstätte der Bickenalbtaler Tischtennisfreunde, konnte man sich in früheren Jahren teilweise nicht sicher sein, ob der Boden nicht doch eher zum Tanzen hergerichtet wurde. Er war nämlich in Teilen extrem glatt. Durch immerwährendes Anfeuchten der Sohlen der Sportschuhe konnten die Spieler aber Abhilfe schaffen. Heute ist es immer noch glatt, aber bei weitem nicht mehr so extrem wie in früheren Jahren. Zwei Spiele lassen sich in der Halle ohne weiteres gleichzeitig austragen.
Die Bickenalbtaler haben zudem eine zweite Heimat, wenn zu viele Mannschaften an einem Spieltag zu Hause antreten. Die Herzog-Wolfgang-Realschule plus ist der andere Austragungsort. Dort jedoch ist das Tischmaterial eher schon ein nostalgisches. Dort sind Tischtennisplatten als Spieltische vorgesehen, die zwar früher mal zu den Premiumversionen gehörten, heute aber nicht mehr zu den modernsten zählen. Zu Regionalliga-Zeiten spielten die BTTF-Damen auch mal in der Ignaz-Roth-Halle oder in der Canadaschule.
VT Zweibrücken
Die Turnhalle in der Festhalle hat sich optisch in den vergangenen 25 Jahren kaum verändert. Das Knarzen der braunen Hallentür verschafft beim Eintritt schon einen ersten Eindruck. Ein neuer Anstrich – viel mehr hat sich in der Heimspielstätte der VT Zweibrücken nicht getan. Von einem alten Sessel gab VTZ-Tischtennistrainer Bruno Schmidt früher seine Anweisungen an die Spieler weiter. Der Drehstuhl ist immer mal wieder Thema bei Gesprächen über frühere VTZ-Spiele. Die Tore zu den Geräteräumen, die aus Gittermaterial bestehen, passen da zur Gesamtoptik der VT-Räumlichkeiten.
Die Lichtverhältnisse sind sehr ungewohnt. Aber es gibt Platz ohne Ende, wenn nur ein Spiel in der Halle ausgetragen wird. Im hinteren Teil der Halle steht die Wand genau wie eine seit Jahren dort platzierte Turnmatte manchmal bei Rückschlägen im Weg. Es hat aber einen eigenen Charme, bei der VTZ anzutreten.
TV 1880 Zweibrücken-Ixheim
Jahrelang wurde beim TV Ixheim gar nicht mehr gespielt, weil sich die Tischtennisabteilung aufgelöst hatte. An Lichtverhältnisse wie im Fotostudio erinnert man sich, wenn man an Spiele der 1990er-Jahre zurückdenkt. Das hat sich auch, seit wieder hier gespielt wird, nur geringfügig geändert. Die Halle ist eine gute Spielstätte. Sie ist aber, was das Ambiente drumherum angeht, wie die Vereinsgaststätte, ziemlich in die Jahre gekommen. Das Spiellokal an der Lothringer Straße bräuchte dringend mal eine Generalsanierung. Wie bei der VTZ ist die Halle aber einfach urig.
TV Rieschweiler
Klein, aber fein – das ist die Turnhalle des TV Rieschweiler. Unauffällig, aber gut, zum Spielen passen gerade die zwei Platten hinein, die den Akteuren ausreichend Platz geben, um eine Partie auszutragen. Auch von außen haben die Zuschauer des früheren Pfalzligisten gute Möglichkeiten, dem Spiel zuzuschauen.