Handball RHEINPFALZ Plus Artikel Beim FCK schauen feiert VTZ Saarpfalz den Klassenverbleib

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ZWEIBRÜCKEN. Entspannt fahren die Oberliga-Handballer der VTZ Saarpfalz am Samstag zum letzten Saison-Auswärtsspiel: Sie sind ab 19 Uhr bei Meister VTV Mundenheim zu Gast.

Entspannt sind die Zweibrücker, weil sie am Vorwochenende vorzeitig den Klassenverbleib gesichert haben. „Es ist definitiv schön, dass der Druck weg ist“, bestätigt VTZ-Trainer Philip Wiese. Ohne Druck zum Drittliga-Aufsteiger nach Mundenheim zu fahren, „heißt aber nicht, dass wir dort nicht konzentriert zu Werke gehen“, ergänzt er und erwartet einen Gegner, „der sich als Meister sicher mit einem Heimsieg in Richtung Dritte Liga verabschieden will“.

Nach dem kräfteraubenden Doppelspieltag am Wochenende, der auch mental forderte, weil der Druck des Gewinnen-Müssens da war, haben Wiese und Trainerkollege Kai Schumann am Dienstag im Training den Aufwand ein bisschen reduziert. „Aber seither bereiten wir uns konzentriert auf Mundenheim vor und schauen uns am Freitag nach dem Training auch noch Videos der VTV an“, verdeutlicht Wiese, dass die Zweibrücker die Saison erfolgreich zu Ende spielen wollen.

Saison für verletzten Kraucevicius beendet

Der Spaß darf dabei nicht zu kurz kommen. Nach der Videoanalyse, die diesmal mittels Leinwand und Beamer erfolgt, bleibt das Equipment stehen, „und wir schauen uns als Mannschaft gemeinsam das Relegationsspiel des 1. FCK an“, erzählt Wiese, der selbst bekennender Lautern-Fan ist. Parallel zum Fußball gucken, darf auch der vorzeitige Klassenverbleib noch mal ein bisschen gefeiert werden. „Das Schöne war, dass es sich die Mannschaft in den vergangenen Wochen erarbeitet hat, das aus eigener Kraft zu schaffen“, findet Wiese.

Für einen, der ganz großen Anteil daran hat, dass die VTZ auch kommende Saison in der Oberliga spielt, ist die Saison allerdings vorzeitig beendet: Tomas Kraucevicius wird am Samstag verletzungsbedingt nur zuschauen. Die Probleme im Arm, die ihn seit geraumer Zeit plagen, rühren von einem Riss im Ellenbogen her. Das hat ein MRT ergeben. Der Vorzeige-Spieler mit der professionellen Einstellung wollte aber unbedingt die beiden wichtigen Spiele am vergangenen Wochenende noch bestreiten, ehe er sich die Diagnose abholte.

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