Zweibrücken
Beide Rasenplätze in Knopp und Wiesbach lassen Spiele nicht zu
SG Knopp/Wiesbach
Der Spieltag der Bezirksliga Westpfalz am letzten Wochenende ging nicht komplett über die Bühne. Die Partie zwischen der SG Knopp/Wiesbach und dem SV Hinterweidenthal wurde abgesetzt, das Motto „Wohl dem, der zwei Sportplätze hat“ galt an diesem Wochenende für die Spielgemeinschaft nicht. Wie Knopps Vorstand Steffen Mayer mitteilt, waren weder der Knopper noch der Wiesbacher Rasenplatz den Anforderungen gewachsen.
„Wir haben uns beide Plätze angeschaut“, berichtet Mayer, nach dem tagelangen Regen hätte man sich im Anpfifffall aber wohl den Untergrund kaputt gemacht. „Zumal es ja auch weitergeregnet hat.“ Zuerst habe man die C-Klassen-Begegnung zwischen der zweiten SG-Garnitur und dem SV Battweiler II abgesagt, schließlich auch das Match der ersten Mannschaft gegen Hinterweidenthal. Mayer macht sich wegen des Spielausfall aber keinen Kopf, der Tabellensiebte gerate deswegen nicht in Terminnöte. Man gehe vom 14./15. Dezember als Nachholtermin aus, so Steffen Mayer.
SV Hornbach Von Schwarz zu Rot und Textmarkergrün
Der Sonntag, 3. November, war ein grauer, dunkler Tag, was an den schweren Wolken lag, die über den Sportplätzen der Region hingen. Auch über dem Fritz-Huber-Stadion des SV Hornbach war der Himmel düster. Dennoch hatte der Nachmittag einen bunten Touch, und dass nicht nur wegen der verschiedenfarbigen Schirme der Zuschauer. Für die Begegnung des Gastgebers mit dem SC Stambach war Schiedsrichter Oliver Sperber eingeteilt.
Der Unparteiische vom FK Petersberg kam – petersbergtypisch – in einer gelb-schwarzen Trainingsjacke anmarschiert. Fürs Spiel hatte Sperber ein schwarzes und als Alternative ein rotes Oberteil vorgesehen. Vor Ort stellte er dann fest, dass trikottechnisch improvisiert werden musste.
Die Hornbacher „Hausfarbe“ Rot kam für die gastgebende Mannschaft deshalb nicht in Frage, weil sich bereits die Gäste des SC Stambach für diese Farbgebung entschieden hatte. Also schlüpften die SVH-Kicker in ihre schwarzen Trikothemden, was dann wiederum Schiri Sperber in die Bredouille brachte. „Ich könnte drauf bestehen“, meinte er. Denn als Schiedsrichter habe er die erste Farbenwahl: Je nachdem, wie er sich entscheide, müsse entweder Hornbach oder Stambach andere Trikots oder sogar Leibchen überstreifen.
Als an Ausgeglichenheit und Harmonie interessierter Zeitgenosse handelte Sperber dann allerdings sinnvoll und kramte aus dem Inneren seines Wagens noch ein Schiri-Trikot in Textmarkergrün hervor. In diesem leitete er eine B-Klassen-Partie, die besonders in der zweiten Halbzeit bunt, sprich interessant war.
Immer ein drittes Hemd im Gepäck zu haben wünscht Thomas Brunner